Category: Allgemein

Projekt Marillenwind

Von Martin Herget, 5. März 2010 11:47

Der Mann der mit dem Marillenwind 21.097,5 Meter* durch die Wachau läuft

*Achtung: bei der Meterangabe handelt es sich NICHT um Höhenmeter

Bisher kannte ich die Wachau in Niederösterreich hauptsächlich durch die köstlichen Weine und der Marünmamalad in de Marünpala. Marün ist die Mundart von Marillen bzw. Aprikosen und Mamalad hat weniger etwas mit Aprikosen aus Mutters Lade zu tun, als mit der österreichischen Abkürzung für Mit-Zucker-eingekochten-Aprikosen-Brotaufstrich. Marünpala erkläre ich zu einem späteren Zeitpunkt.

Nun, worum geht es hier? Nachdem ich voriges Jahr auf Inline Skates und mit roter Nase einen Marathon gerollt bin gab ich mir im ersten Übereifer das Ende meiner sportlichen Karriere bekannt. Nun frage ich Euch. Welcher Sportler hat wirklich nach dem ersten Erfolg seine Karriere beendet? So klopfte für 2010 ein neues Projekt an die Tür. Und ich habe es herein gelassen. Mit Marillenwind werde ich wieder an meine humoristischen und vielleicht sogar körperlichen Grenzen gehen, mal sehen…

Fix ist das Vorhaben seit gestern. 2539! Einigen von Euch kam die Zahl schon bekannt vor, andere prophezeiten den Weltuntergang, vermuteten meine Schülerausweisnummer aus dem Mesozoikum, oder noch älteres und zwar mein Geburtsdatum. Mathematiker meinten einfach nur, ich habe mich verrechnet, doch jetzt löse ich auf. Seit gestern habe ich eine Startnummer für den WACHAUmarathon und zwar 2539. Ich gebe ehrlich zu, es ist kein Wunschkennzeichen. Doch Marillenwind ist ja auch kein Wunschprojekt sondern es wird getan was zu tun ist.

Mir ist schon klar, ein Halbmarathon ist für manche von Euch eher ein Lauf um frische Semmeln. Andere werden mich Fragen auf welchem Fuß ich vor habe den Bewerb zu hüpfen. Also ich muss ehrlich gestehen, bei aller Coolness wird sich bei mir trotzdem das ein oder andere Tropferl Schweiß auf meiner Stirn bilden. Speziell weil es die Schwerkraft mit mir ja ein bisserl ernster nimmt und Mutter Erde mich besonders anzieht. Nun sind es noch 28 Wochen bis Mitte September und es reicht wenn ich im Spätsommer mit dem Training beginne, ich hab ja genug andere Dinge um die Ohren, war mein erster Reflex. Die graue Erinnerung an meine Rote Nasen Skater Karriere (man denke nur an “der mit der Heckenschere tanzt”) sagte mir jedoch, dass ich auch hier um eine kleine Vorbereitungsübung nicht herum kommen würde.

Ich berichte Euch weiter vom Projekt Marillenwind. Ja genau, der Name wird auch noch mal näher unter die Lupe genommen, demnächst in diesem Kino…

Alles Liebe

Martin

PS: Übrigends mein Podcast wird nächste Woche den Betrieb aufnehmen, stay tunend.

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2539

Von Martin Herget, 4. März 2010 13:03
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Hurra, es entsteht neues Leben!

Von Martin Herget, 23. Februar 2010 14:34

E02_2476.jpgSeit dem letzten Blogbeitrag hat sich einiges getan. Aus den Chili Samen wurden kleine Pflanzen, die jetzt in der Krabbelstube über sich hinaus wachsen. Manche stehen sogar schon aufrecht, zwar noch sehr zierlich und zerbrechlich, aber sind wir das nicht Alle irgendwann mal? Ich finde es lustig, dass selbst so junges Gemüse schon Glaubenssätze integriert hat. Ich hab sie zum Beispiel noch nie mit Steinen werfen sehen. Mal sehen was sie tun wenn sie nicht mehr im Glashaus sitzen…

Apropos neues Leben. Ich übe mich neben dem Lachen gerade im Sprechen. Die Fortschritte sind zwar noch nicht olympiareif, aber getreu dem Motto besser knackig als matschig mute ich euch in Kürze meine Stimme zu. Die Vorbereitungen zu meinem Podcast Start laufen auf Hochtouren und bald wird er das Licht der Welt erblicken. Also stay tuned und genießt die Sonnenstrahlen, so wie es die kleinen Chilis derzeit tun.

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Die Samenspende – Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an

Von Martin Herget, 27. Januar 2010 18:08

Wer vor hat, für neues Leben zu sorgen, könnte mit der Planung beginnen. Natürlich kann man auch einfach drauf los besamen aber naja – da wissen wir, was dabei rauskommen kann, so “richtige Früchtchen”…

JETZT ist der perfekte Zeitpunkt, wenn es draußen kalt ist und das Kaminfeuer knistert, dann werden die Samen für ihre Mission vorbereitet, in der warmen Stube versteht sich. In feuchter Umgebung wird ein sogenannter Samentest durchgeführt. Das ist ein mehrstufiges Bewerbungsverfahren, welches ermöglicht, die hübsch und nett gekleideten Blender-Placebo-Möchtegern-Außen-Wui-Innen-Pfui-Samen von den richtig potenten Wir-haben-das-Zeug-zu-Entfaltung-und-Wachstum-Samen zu trennen. Wer wirklich das Zeug dazu hat, mal groß und scharf zu werden, stellt sich zumeist nach ein paar Tagen heraus. Manche genießen den Wellness Urlaub im angenehm warmen Salzwasserbad und bringen nichts weiter, während andere in dieser Umgebung quasi aus sich heraus wachsen vor Vorfreude. Warum beginnt man damit bereits im Winter? Ja klar das auch, Wellness Urlaub macht im Sommer nur am Meer Spaß. Aber es liegt viel mehr daran, dass diese Samen es gewohnt sind, in wärmeren Erdteilen zu wachsen.

Nachdem die Klimaerwärmung in unserer Region gerade Winterpause macht, wird indoor-technisch nachgeholfen. Das bedeutet jetzt konkret: die Samen sind für ein paar Tage in meinem persönlichen Wellness Hotel – Vollpension auf meine Kosten, versteht sich. Dann wird sich zeigen, wo die Chilipflänzchen daheim sind, die im Sommer eine hoffentlich scharfe und ertragreiche Ernte sicher stellen. Ich werde Euch berichten, wie sich die scharfen Dinger entwickeln. Mit scharf meine ich übrigens richtig scharf, zirka so wie bei diesem Wettbewerb einst beschrieben.

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Es war einmal der Mensch!

Von Martin Herget, 5. Januar 2010 01:23

Folge 01-2010

eswareinmal

Morgenstund hat… Schnauze ich will schlafen. Tagsüber bin ich müde weil ich nachts ein Superheld bin. In der Früh kann ich dann den Wecker ausschalten ohne dabei munter zu werden. Manchmal, wenn ich die Schnauze voll habe, geh ich schaukeln. Da können die Anderen machen was sie wollen, aber bitte nicht so. Weder Schwarz noch Weiß sondern Beige, des is dezent und fallt doch net so auf. Und wenn sie so groß waraten wia blöd müßtma des Essn mit der Raumfähre aufe schiassn. Nein, ich bin nicht betrunken ich lieg nur am Boden und freu mich. Wie viel haben sie getrunken? 10 Polizisten Herr Jägermeister! Manche Leute sind wie Gurkerl beim Mäki, sie müssen überall dabei sein, aber keiner mag sie. Nur weil ich nett zu Dir bin heißt das nicht, dass ich etwas von dir will. Amor, gib mir den Pfeil, ich mach den Scheiss jetzt selbst. Ich glaube ich hab Tinitus im Auge, Ich sehe überall nur Pfeifen. Schatzi kipp bitte das Fenster, es stinkt glei! Ich bin ROMANTISCH, ich f…. Dich bist Du die Sterne siehst. Mein Name ist türlich, übernatürlich!

Mein Name ist get, Herget! Der obige Text spiegelt nicht meine Meinung wider sondern ist eine Zusammenstellung diverser Facebook Gruppen mit zigtausenden Mitgliedern – Na dann, Gute Nacht Menschheit, ich geh jetzt schlafen…


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Das Weihnachtsrezept “Just DO IT”!

Von Martin Herget, 23. Dezember 2009 02:16

Mach was getan werden muß! Just DO IT! Egal ob es Weihnachtseinkäufe sind, der Christbaum zu kurz abgeschnitten werden will oder eine Master Thesis um ein paar Seiten wachsen soll.

Ich hab Euch mal ein gutes Rezept in Sachen DO IT für ein großes Team zusammen gestellt.

Zutaten

  • EIN klares Ziel
  • EINE hohe Motivation dieses Ziel zu erreichen
  • Neugierde, Spaß und Begeisterung
  • EINEN kreativen Kopf und EIN gute Planung
  • 172 Mitwirkende Studenten
  • EINE Universitätsgebäude (in diesem Fall: University Of Quebec Montreal)
  • EINEN guten Song

Ablauf

  • Viele wusssten erst in der Früh was da passieren wird und waren sehr gespannt
  • 2 Stündige Erklärung worum es geht
  • 2 Proben mit einer großen Portion Humor
  • 2 Aufnahmen mit hochmotivierten Menschen
  • Ein wenig Schneiden und Nachvertonen

Ergebnis

EINE gelungene Gemeinschaftsleistung eines Performing Teams.

Wer Zuletzt lacht und am Anfang und Dazwischen lacht am meisten :)

Donauinselfest20030621

Ich wünsche allen LeserInnen meines Blogs frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2010. Vielen Dank für die tollen und lehrreichen Erfahrungen und Geschenke in 2009 wie zum Beispiel…

kundentst

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1001 Lachen Punsch

Von Martin Herget, 18. November 2009 19:28

Sei bei dieser Aktion dabei und bringe Dein Lachen, Dich, Freunde und Bekannte mit und triff auf andere Lacherinnen und Lacher.

1001Lachen

Ort: Museumsquartier

Zeit: 18.12.2009 um 18:00

Erkennungszeichen: Schmunzeln, Lächeln, Grinsen, Lachen

Egal ob 2009 für Dich ein lustiges, lächerliches oder ein zu vergessendes Jahr war. Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Nimm eine Cam mit und halte ein paar Lacher fest um sie mir dann zukommen zu lassen. Es wäre doch gelacht, wenn nicht mehr als 1001 Lacher geknipst werden. Ich werde daraus ein Meer aus Lachen machen.

Teile dieses Event auf Facebook, Twitter & Co und lade auch Freunde und Bekannte ein. Weitere Details werde ich hier posten. Unter Twitter bitte Hashtag  #1001lachen verwenden.

Anmeldung via XING

Anmeldung via Facebook

Ich freue mich und bin schon ganz schön gut drauf :)

Im Moment sind mehr als 60 Leute angemeldet. Laut Wettervorhersage vom MQ wird es um die -3° haben, dh. warm anziehen ;)

Martin

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Der widerspenstige Zug!

Von Martin Herget, 10. November 2009 14:00

In letzter Zeit trainiere ich mich öfters in der Teilnahme am öffentlichen Verkehr. Gestern habe ich zum Beispiel öffentlich mein Auto vom Service abgeholt. Am Weg von einem Kundentermin zur Siemensstrasse durfte ich ein paar Stationen mit einem Regionalzug zurücklegen. Wie macht man das normalerweise? Das ist im Prinzip ganz einfach. Ich schreibe den Prozess mal kurz in sechs Schritten nieder, für jene, die öffentliche Verkehrsmittel bisher nur von Aussen gesehen haben.DerZug

1) die Fahrt planen

2) ein Ticket kaufen

3) zum richtigen Bahnsteig gehen

4) warten bis der richtige Zug einfährt und stoppt

5) einsteigen

6) beim richtigen Zielbahnhof wieder aussteigen

Mental hatte ich diesen Prozess perfekt drauf. Mental schon!

Einen auf den ersten NLB (Normalen Laien Blick) als eher belanglosen Prozess Schritt und zwar den Schritt 5), also das Einsteigen, sah ich bis vorgestern ebenfalls wie ein normaler Laie.

Die Kombination „geschmeidiger Körper“ gemixt mit etwas Schwerkraft vom Planeten Erde sorgte allerdings für eine überraschende Wende.

Als der Zug eingefahren war und die Türen sich öffneten stieg ich mit einem Bein zwischen Bahnsteigkante und Stufe um mich sogleich einen Meter tiefer wieder aufzufangen. Und zwar mit der Hand auf der Stiege des Wagons, wobei mir mein, unter dem Zug schwingendes Bein, als eine Art Schwungmasse dienen sollte. Doch zu diesem Zeitpunkt hatten mich wohl einige Fahrgäste schon eher abgeschrieben. Tja dann kam mir plötzlich meine langjährige Eisenbahn Erfahrung (Märklin) zu hilfe.

Rasch wurde mir klar, dass diese Position suboptimal für die bekannte Pünktlichkeit der ÖBB war. Ich erinnerte mich an meine jahrzente lange körperliche Fitness und hiefte mich mit der Leichtigkeit eines russischen Kunstturners zurück auf Bahnsteig, um einen zweiten Einstieg in den Wagon 3 des Zuges zu riskieren.

Der Zeitpunkt war gut gewählt, Wetter und Sichtverhältnisse waren optimal, die Frisur saß noch immer perfekt und die Leute rund um mich feuerten mich mittlerweile an und

und

und

JA ich war drinnen. Unter tosendem Applaus schlossen die Türen. Ein kleiner Schritt für mich, aber eine große Erleichterung für den Lokführer. Die Zugfahrt konnte pünktlich fortgesetzt werden, aber das ist eine andere Geschichte…

ps. Bei dieser Aktion kam kein Wagon zu schaden!

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Einladung zur Weihnachtsfeier

Von Martin Herget, 6. November 2009 09:21

Folgende Einladung zur Weihnachtsfeier wurde mir von einer Freundin, welche in einem Sportunternehmen für Menschentran, ähm einem Menschentransportunternehmen arbeitet zugespielt. Ob der Ursprung der Einladung in eben diesem zu suchen ist entzieht sich meiner Kenntnis. Egal, die Regeln gelten vielleicht auch für so manch anderes Unternehmen…

Einladung zur Weihnachtsfeiersmell

1.) Wenn möglich sollten die Mitarbeiter den besagten Raum noch aus eigener Kraft erreichen, und nicht im alkoholisierten Zustand von Kollegen hereingetragen werden. Eine Vorfeier ab den frühen Morgenstunden sollte möglichst vermieden werden.

2.) Es wird nicht gern gesehen, wenn sich Mitarbeiter mit ihrem Stuhl direkt an das kalte Buffet setzen. Jeder sollte mit seinem gefüllten Teller einen Platz an den Tìschen aufsuchen! Auch die Begründung ‘Sonst frißt mir der Meier die ganzen Melonenschiffchen weg’ kann nicht akzeptiert werden.

3.) Schnaps, Wein und Sekt sollte auch zu vorgerückter Stunde nicht direkt aus der Flasche getrunken werden. Besonders wenn man noch Reste der genossenen Mahlzeit im Mund hat. Der Hinweis ‘Alkohol desinfiziert’ beseitigt nicht bei allen Mitarbeiten das Mißtrauen gegen Speisereste in den angetrunkenen Flaschen.

4.) Wer im letzten Jahr den bereitgestellten Glühwein gegen eine Mischung aus Hagebuttentee und Super-Bleifrei ausgetauscht hat, wird darum gebeten diesen Scherz nicht noch einmal zu wiederholen. Sicherlich ist uns allen noch in Erinnerung was passierte als Kollege Moosbacher sich nach dem dritten Glas eine Zigarette anzündete.

5.) Sollte jemand nach Genuß der angebotenen Speisen und Getränke von einer gewissen Unpäßlichkeit befallen werden, so wird darum gebeten die dafür vorgesehen Örtlichkeiten aufzusuchen. Der Chef war im letzten Jahr über den unerwarteten Inhalt seines Aktenkoffers nicht sehr begeistert.

6.) Wenn Weihnachtslieder gesungen werden, sollten die Originaltexte gewählt werden. Einige unserer Auszubildenden sind noch minderjährig und könnten durch einige Textpassagen irritiert werden.

In diesem Zusammenhang möchten wir nochmals daran erinnern, das einige der männlichen Kollegen sich noch nicht zur Blutuntersuchung zwecks Feststellung der Vaterschaft gemeldet haben. Unsere im Mutterschaftsurlaub befindliche Mitarbeiterin Frl. Kluge meint, es bestände ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der letztjährigen Weihnachtsfeier und der Geburt ihrer Tochter Sylvia im September dieses Jahres.

Wenn wir uns alle gemeinsam an diese wenigen Verhaltensmaßregeln halten, sollte unsere Weihnachtsfeier wieder ein großer Erfolg werden.

MfG Die Geschäftsleitung

drink

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Manche Menschen glauben, wenns zuletzt lachen, lachens am besten

Von Martin Herget, 29. Oktober 2009 11:08

MartinLachenGestern war ich richtig gut drauf weil wir so einen Film gmacht haben für die Krise. Naja, manche werden jetzt Fragen: Wie ist man beim Filmen so gut drauf? Fragts mich net, ich weiss auch net so genau, ich glaub das ist jahrelanges Training im Lachen und so gut drauf sein. Da muß man ganz schön viel dafür kämpfen und schwitzen sonst gelingts einem net so viel zum Lachen. Beim Drehen wars auch richtig spannend weil ich war  ziemlich aufgeregned weils ja so viele Leute anschaun werden vielleicht. Also hab ich mir richtig Mühe gegeben und nix anmerken lassen wie ich den Text behalten mußte und hoffe es gefallt Euch. Bald werdets eure Stimme abgeben können für mich oder de anderen, wie’s halt wollts. Ich sags euch halt dann wenns weitergeht…

ps. Nein, die Haube ist nicht zum Verkaufen!

achso da ist das von gestern…

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