Category: Lachen
Die Samenspende – Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an
Wer vor hat, für neues Leben zu sorgen, könnte mit der Planung beginnen. Natürlich kann man auch einfach drauf los besamen aber naja – da wissen wir, was dabei rauskommen kann, so “richtige Früchtchen”…
JETZT ist der perfekte Zeitpunkt, wenn es draußen kalt ist und das Kaminfeuer knistert, dann werden die Samen für ihre Mission vorbereitet, in der warmen Stube versteht sich. In feuchter Umgebung wird ein sogenannter Samentest durchgeführt. Das ist ein mehrstufiges Bewerbungsverfahren, welches ermöglicht, die hübsch und nett gekleideten Blender-Placebo-Möchtegern-Außen-Wui-Innen-Pfui-Samen von den richtig potenten Wir-haben-das-Zeug-zu-Entfaltung-und-Wachstum-Samen zu trennen. Wer wirklich das Zeug dazu hat, mal groß und scharf zu werden, stellt sich zumeist nach ein paar Tagen heraus. Manche genießen den Wellness Urlaub im angenehm warmen Salzwasserbad und bringen nichts weiter, während andere in dieser Umgebung quasi aus sich heraus wachsen vor Vorfreude. Warum beginnt man damit bereits im Winter? Ja klar das auch, Wellness Urlaub macht im Sommer nur am Meer Spaß. Aber es liegt viel mehr daran, dass diese Samen es gewohnt sind, in wärmeren Erdteilen zu wachsen.
Nachdem die Klimaerwärmung in unserer Region gerade Winterpause macht, wird indoor-technisch nachgeholfen. Das bedeutet jetzt konkret: die Samen sind für ein paar Tage in meinem persönlichen Wellness Hotel – Vollpension auf meine Kosten, versteht sich. Dann wird sich zeigen, wo die Chilipflänzchen daheim sind, die im Sommer eine hoffentlich scharfe und ertragreiche Ernte sicher stellen. Ich werde Euch berichten, wie sich die scharfen Dinger entwickeln. Mit scharf meine ich übrigens richtig scharf, zirka so wie bei diesem Wettbewerb einst beschrieben.
1001 Lachen Punsch
Sei bei dieser Aktion dabei und bringe Dein Lachen, Dich, Freunde und Bekannte mit und triff auf andere Lacherinnen und Lacher.

Ort: Museumsquartier
Zeit: 18.12.2009 um 18:00
Erkennungszeichen: Schmunzeln, Lächeln, Grinsen, Lachen
Egal ob 2009 für Dich ein lustiges, lächerliches oder ein zu vergessendes Jahr war. Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Nimm eine Cam mit und halte ein paar Lacher fest um sie mir dann zukommen zu lassen. Es wäre doch gelacht, wenn nicht mehr als 1001 Lacher geknipst werden. Ich werde daraus ein Meer aus Lachen machen.
Teile dieses Event auf Facebook, Twitter & Co und lade auch Freunde und Bekannte ein. Weitere Details werde ich hier posten. Unter Twitter bitte Hashtag #1001lachen verwenden.
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Ich freue mich und bin schon ganz schön gut drauf
Im Moment sind mehr als 60 Leute angemeldet. Laut Wettervorhersage vom MQ wird es um die -3° haben, dh. warm anziehen
Martin
Der widerspenstige Zug!
In letzter Zeit trainiere ich mich öfters in der Teilnahme am öffentlichen Verkehr. Gestern habe ich zum Beispiel öffentlich mein Auto vom Service abgeholt. Am Weg von einem Kundentermin zur Siemensstrasse durfte ich ein paar Stationen mit einem Regionalzug zurücklegen. Wie macht man das normalerweise? Das ist im Prinzip ganz einfach. Ich schreibe den Prozess mal kurz in sechs Schritten nieder, für jene, die öffentliche Verkehrsmittel bisher nur von Aussen gesehen haben.
1) die Fahrt planen
2) ein Ticket kaufen
3) zum richtigen Bahnsteig gehen
4) warten bis der richtige Zug einfährt und stoppt
5) einsteigen
6) beim richtigen Zielbahnhof wieder aussteigen
Mental hatte ich diesen Prozess perfekt drauf. Mental schon!
Einen auf den ersten NLB (Normalen Laien Blick) als eher belanglosen Prozess Schritt und zwar den Schritt 5), also das Einsteigen, sah ich bis vorgestern ebenfalls wie ein normaler Laie.
Die Kombination „geschmeidiger Körper“ gemixt mit etwas Schwerkraft vom Planeten Erde sorgte allerdings für eine überraschende Wende.
Als der Zug eingefahren war und die Türen sich öffneten stieg ich mit einem Bein zwischen Bahnsteigkante und Stufe um mich sogleich einen Meter tiefer wieder aufzufangen. Und zwar mit der Hand auf der Stiege des Wagons, wobei mir mein, unter dem Zug schwingendes Bein, als eine Art Schwungmasse dienen sollte. Doch zu diesem Zeitpunkt hatten mich wohl einige Fahrgäste schon eher abgeschrieben. Tja dann kam mir plötzlich meine langjährige Eisenbahn Erfahrung (Märklin) zu hilfe.
Rasch wurde mir klar, dass diese Position suboptimal für die bekannte Pünktlichkeit der ÖBB war. Ich erinnerte mich an meine jahrzente lange körperliche Fitness und hiefte mich mit der Leichtigkeit eines russischen Kunstturners zurück auf Bahnsteig, um einen zweiten Einstieg in den Wagon 3 des Zuges zu riskieren.
Der Zeitpunkt war gut gewählt, Wetter und Sichtverhältnisse waren optimal, die Frisur saß noch immer perfekt und die Leute rund um mich feuerten mich mittlerweile an und
und
und
JA ich war drinnen. Unter tosendem Applaus schlossen die Türen. Ein kleiner Schritt für mich, aber eine große Erleichterung für den Lokführer. Die Zugfahrt konnte pünktlich fortgesetzt werden, aber das ist eine andere Geschichte…
ps. Bei dieser Aktion kam kein Wagon zu schaden!
Einladung zur Weihnachtsfeier
Folgende Einladung zur Weihnachtsfeier wurde mir von einer Freundin, welche in einem Sportunternehmen für Menschentran, ähm einem Menschentransportunternehmen arbeitet zugespielt. Ob der Ursprung der Einladung in eben diesem zu suchen ist entzieht sich meiner Kenntnis. Egal, die Regeln gelten vielleicht auch für so manch anderes Unternehmen…
Einladung zur Weihnachtsfeier
1.) Wenn möglich sollten die Mitarbeiter den besagten Raum noch aus eigener Kraft erreichen, und nicht im alkoholisierten Zustand von Kollegen hereingetragen werden. Eine Vorfeier ab den frühen Morgenstunden sollte möglichst vermieden werden.
2.) Es wird nicht gern gesehen, wenn sich Mitarbeiter mit ihrem Stuhl direkt an das kalte Buffet setzen. Jeder sollte mit seinem gefüllten Teller einen Platz an den Tìschen aufsuchen! Auch die Begründung ‘Sonst frißt mir der Meier die ganzen Melonenschiffchen weg’ kann nicht akzeptiert werden.
3.) Schnaps, Wein und Sekt sollte auch zu vorgerückter Stunde nicht direkt aus der Flasche getrunken werden. Besonders wenn man noch Reste der genossenen Mahlzeit im Mund hat. Der Hinweis ‘Alkohol desinfiziert’ beseitigt nicht bei allen Mitarbeiten das Mißtrauen gegen Speisereste in den angetrunkenen Flaschen.
4.) Wer im letzten Jahr den bereitgestellten Glühwein gegen eine Mischung aus Hagebuttentee und Super-Bleifrei ausgetauscht hat, wird darum gebeten diesen Scherz nicht noch einmal zu wiederholen. Sicherlich ist uns allen noch in Erinnerung was passierte als Kollege Moosbacher sich nach dem dritten Glas eine Zigarette anzündete.
5.) Sollte jemand nach Genuß der angebotenen Speisen und Getränke von einer gewissen Unpäßlichkeit befallen werden, so wird darum gebeten die dafür vorgesehen Örtlichkeiten aufzusuchen. Der Chef war im letzten Jahr über den unerwarteten Inhalt seines Aktenkoffers nicht sehr begeistert.
6.) Wenn Weihnachtslieder gesungen werden, sollten die Originaltexte gewählt werden. Einige unserer Auszubildenden sind noch minderjährig und könnten durch einige Textpassagen irritiert werden.
In diesem Zusammenhang möchten wir nochmals daran erinnern, das einige der männlichen Kollegen sich noch nicht zur Blutuntersuchung zwecks Feststellung der Vaterschaft gemeldet haben. Unsere im Mutterschaftsurlaub befindliche Mitarbeiterin Frl. Kluge meint, es bestände ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der letztjährigen Weihnachtsfeier und der Geburt ihrer Tochter Sylvia im September dieses Jahres.
Wenn wir uns alle gemeinsam an diese wenigen Verhaltensmaßregeln halten, sollte unsere Weihnachtsfeier wieder ein großer Erfolg werden.
MfG Die Geschäftsleitung

Manche Menschen glauben, wenns zuletzt lachen, lachens am besten
Gestern war ich richtig gut drauf weil wir so einen Film gmacht haben für die Krise. Naja, manche werden jetzt Fragen: Wie ist man beim Filmen so gut drauf? Fragts mich net, ich weiss auch net so genau, ich glaub das ist jahrelanges Training im Lachen und so gut drauf sein. Da muß man ganz schön viel dafür kämpfen und schwitzen sonst gelingts einem net so viel zum Lachen. Beim Drehen wars auch richtig spannend weil ich war ziemlich aufgeregned weils ja so viele Leute anschaun werden vielleicht. Also hab ich mir richtig Mühe gegeben und nix anmerken lassen wie ich den Text behalten mußte und hoffe es gefallt Euch. Bald werdets eure Stimme abgeben können für mich oder de anderen, wie’s halt wollts. Ich sags euch halt dann wenns weitergeht…
ps. Nein, die Haube ist nicht zum Verkaufen!
achso da ist das von gestern…
Grundregeln für einen gelungen Sonntag im Kreise der Familie
Jeden Sonntag kommen Millionen von Familien zusammen um gemeinsam ein Stück Lebenszeit zu verbringen. Ein Festessen inklusive anschließendem Spielenachmittag steht nicht selten auf dem Programm. Gelegentlich kommt es zu unterschiedlichen Sichten zwischen den Generationen und es braucht einiges an Kommunikation um die verschiedenen Meinungen auszutauschen. Egal ob Tischgebet, der ressourcenschonende Umgang mit Lebensmitteln oder der gemeinsame Spielenachmittag, Liebe und der respektvolle Umgang sollte stets im Vordergrund stehen.
Vorbildlich verhält sich hier die Familie Fuplers, die vom talentierten Filmemacher Matt Koval einen Sonntag lang begleitet wurde. Ich denke an den Fuplers könnten wir uns ein Beispiel nehmen.
1) Das Tischgebet
2) Bis auf den letzten Tropfen
3) Abgelaufen bedeutet noch lange nicht ungenießbar oder als Erwachsener muß man zu seiner Aussage stehen
4) Scrabble – ROFLMEO vs. xxxxxx – Oft kommt nichts besseres nach…
Ich wünsche Euch viel Spaß beim nächsten gemeinsamen Familien Essen und einen guten Start in die Woche…
Mist, besetzt oder
das große Geheimnis über Frauen und Toiletten
Diesen Artikel habe ich von Doris erhalten und mehrere Frauen haben mir bestätigt, selbst zumindest einmal in einer ähnliche Situation gewesen zu sein. Danke für Eure Offenheit und die detailierten Einzelschilderungen, ich nenne an dieser Stelle auch keine weiteren Namen und werde mit hoher Wahrscheinlichkeit glaube ich kein Buch darüber schreiben. Dieser Artikel ist auch an jene Männer gerichtet, die erfahren wollen, warum sich Frauen oft gemeinsam “kurz entschuldigen”.
Als du klein warst, und deine Mama dich auf die öffentliche Toilette mitgenommen hat, hat sie dir beigebracht, dass man zuerst die Klobrille mit Klopapier abwischen muss, und dann hat sie kleine Stückchen von der Rolle abgerissen und die ganze Klobrille damit abgedeckt.
Schlussendlich hat sie dich gelehrt: “Setz dich niemals auf eine öffentliche Toilette!” Danach hat sie dir die “Pose” gezeigt, wie du dein Gleichgewicht über der Toilette so halten kannst, dass du dich nicht hinsetzt und das Klo nicht berührst. Sich die “Pose” anzueignen ist einer der Lektionen, die ein Mädchen durch sein ganzes restliches Leben begleitet. Aber sogar als Erwachsener ist es schwierig, die “Pose” zu halten, wenn es schon wirklich dringend ist.
Wenn du auf einer öffentlichen Toilette aufs WC “MUSST”, wirst du sehen, dass die Schlange ungefähr so lang ist, als würde Brad Pitt drinnen warten. Und du wartest es ab, lächelnd, nett und bemerkst, dass die anderen Frauen ihre Beine und Arme diskret kreuzen, was der offizielle Ausdruck für “ich mach mir gleich in die Hose” ist. Endlich kommst du dran, als ganz plötzlich die typische Mutter auftaucht und dir mitteilt:”Es tut mir Leid, aber meine Tochter hält es nicht mehr aus”. In dem Augenblick siehst du dich um, ob nicht doch irgendwo eine Kabine frei ist…
Alle sind besetzt. Endlich öffnet sich eine Tür und du stürzt dich drauf, ziehst die drinnen Stehende schon fast heraus, obwohl sie schon auf dem Weg nach draußen ist. Du gehst hinein und bemerkst, dass das Schloss nicht funktioniert (es funktioniert nie). Kein Problem.
Du möchtest deine Tasche auf den Haken hängen, es gibt aber keinen (gibt es nie). Da denkst du, dann eben auf die Türschnalle, die gibt es auch nicht, daher siehst du dich noch mal um.
Du schaust auf den Boden und siehst, dass da eine verdächtige undefinierbare Flüssigkeit ist: du traust dich nicht, die Tasche hinzulegen, also hängst du sie dir um den Hals, während du zuschaust, wie sie hin- und herschwingt, ganz zu schweigen davon, dass sie dich fast erwürgt, weil sie dermaßen voll ist, dass es mühsam ist sie zu tragen, und zwar mit Dingen, die sich schön langsam angesammelt haben und du den Großteil gar nicht verwendest, aber zur Sicherheit dabei hast, man kann ja nie wissen…
Aber zurück zur Tür. Da kein Schloss dran ist, besteht die einzige Möglichkeit die Tür geschlossen zu halten darin, sie mit einer Hand festzuhalten während du mit der anderen Hand mit einem Ruck deine Unterhose runterziehst und dich in die “Pose” wirfst.
Was für eine Erleichterung!!! Endlich! Und dann fühlst du plötzlich, wie deine Oberschenkel anfangen zu zittern, weil du ja in der Luft hängst, deine Beine abgewinkelt sind, deine Unterhose deinen Blutkreislauf in den Beinen unterbricht, deine ausgestreckte Hand die Tür hält und die 5 Kilo schwere Tasche um deinen Hals…
Du würdest dich wahnsinnig gerne hinsetzen, aber als du hineingekommen bist, hattest du keine Zeit, die Klobrille abzuwischen und sie mit Klopapier abzudecken. Wahrscheinlich würde nichts passieren, wenn du dich hinsetzen würdest, aber du hörst die Stimme deiner Mutter: “Setz dich niemals auf eine öffentliche Toilette!”, also bleibst du mit zitternden Beinen in der “Pose”. Aber oje! Aufgrund einer schlechten Berechnung spürst du, wie ein dünner Strahl an deinem Hintern runterrinnt, vielleicht hat es auch deine Strumpfhose erwischt!!! Mit ein bisschen Glück werden vielleicht nicht auch noch deine Schuhe getroffen, aber dass du die richtige “Pose” findest, dazu braucht es immense Konzentration.
OK! Du versuchst dieses Unglück zu vergessen und fängst lieber an, das Klopapier zu suchen aber verdammte Sch…!!!
Leer!!! Es gibt kein Klopapier (es ist immer leer)!
In dem Moment betest du darum, dass du in deiner Tasche unter dem 5 Kilo Mist irgendwo ein Taschentuch findest, aber um zu suchen musst du die Tür loslassen. Einen Moment lang zweifelst du, ob nicht gerade dann jemand die Tür aufmacht, aber es geht nicht anders. Du musst die Tür loslassen.
Und natürlich, als du sie loslässt, stößt jemand die Tür hinein, die du mit einer starken, schnellen und sehr bestimmten Bewegung aufhalten musst während du rausbrüllst: BESEEEEEEEEEETZT!!!
Aber dann kannst du dir sicher sein dass diese Information bei allen, die da draußen stehen, angekommen ist. Deswegen kannst du die Tür mit ruhigem Gewissen loslassen, es wird ja keine die Tür absichtlich aufmachen wollen (da sind wir Frauen sehr respektvoll miteinander). Und endlich kannst du mit der Taschentuchsucherei anfangen.
Oft möchtest du alle verbrauchen, aber du weißt was ein so ein Ding in solch einer Notsituation Wert ist, deswegen hebst du dir immer zumindest eins auf. Du zählst schon die Sekunden bis du wieder draußen bist, du hast ja die Jacke an, es gibt ja keinen Haken zum Aufhängen,
du bist verschwitzt, es ist zum Verrückt werden wie heiß es in so einer kleinen Kabine sein kann, vor allem in der “Pose” in der du dich ja noch immer befindest, deine Beine explodieren schon fast. Nicht zu vergessen, dass die Tür fast “aufgebrochen” wurde, deine Tasche dich
halb erwürgt, der Schweiß über deine Stirn läuft und das angepinkelte Bein…
Und du weißt, dass deine Mutter sich für dich schämen würde, wenn sie dich so sehen würde, ihr Hintern hat ja nie eine öffentliche Toilette berührt und seien wir Mal ehrlich, “du kannst nie wissen, was man sich für Krankheiten an solchen Orten einfangen könnte”… Du bist schon vollkommen erschöpft bis du aufstehst, du spürst deine Beine nicht mehr, du ziehst dich schnell wieder an und drückst auf die Spülung.
Danach gehst du deine Hände waschen. Alles ist voller Wasser, deine Tasche kannst du nicht hinstellen, also hängst du sie auf deine Schulter. Du weißt nicht, wie der Wasserhahn funktioniert, es gibt ja schon so viele verschiedene mit Sensoren und du versuchst das Wasser irgendwie zum Laufen zu bringen, als endlich ein dünner Strahl kaltes Wasser kommt. Schnell ein bisschen Seife, abspülen in einer Pose wie der Glöckner von Notre Dame, du möchtest ja nicht, dass die Tasche von deiner Schulter runterrutscht. Den Trockner verwendest du gar nicht, du wischt deine Hände einfach an deiner Hose ab, dafür willst du ja kein Taschentuch verschwenden, und gehst hinaus.
Wenn du Glück hast, ziehst du kein Klopapier an deinen Schuhen mit, bzw. ist dein Hintern nicht zu sehen weil sich dein Rock nicht in deiner Strumpfhose verfangen hat als du dich blitzschnell wieder angezogen hast (was noch schlimmer wäre).
Da siehst du deinen Freund, der am Männerklo war, herausgekommen ist und sogar Zeit hatte, eine Zeitung zu lesen, während er auf dich gewartet hat.
“Wieso hat das so lange gedauert?” fragt er blöd.
Und du antwortest nur: “Es waren viele angestellt” .
Das ist der Grund, warum Frauen immer gemeinsam aufs Klo gehen. Aus Solidarität. Weil während du drinnen bist, hält die eine die Tasche und die Jacke, die andere die Tür, und die dritte gibt dir das Taschentuch unter der Tür durch, und so geht’s viel schneller und es
ist leichter die “Pose” zu halten und die Würde zu bewahren.
Danke an alle, die mit mir schon auf der Toilette waren und als Kleiderhaken´oder Türsteher gedient haben!!!
***
ps. Das Bild vom Elefanten soll natürlich keine Frau symbolisieren sondern einen Toilettenwartevorgang
Der Tag vor dem Start
Was machen erfolgreiche Sportler am Tag vor dem Wettkampf? Genau sie gehen nochmal so richtig fort zum Abfeiern. Genau das werd ich heute auch tun. Ob ich schon aufgeregt bin? Nein, keineswegs ich war ja schon öfter fort, allerdings noch nie bei der 70er Feier meines Onkels Seppi. Der ist ein sehr lustiger Zeitgenosse, da gibts immer viel zu lachen mit ihm. Ich freue mich schon auf diese tolle Einstimmung um hoffentlich gleich Morgen weiter zu lachen beim Rote Nasen Lauf. Nachdem sich mittlerweile schon ein ganzer Fanclub an Freunden angemeldet hat, werde ich kurz die Details zu meinem Start bekanntgeben. Also, es geht morgen Sonntag 6.9. um 13:00 für mich los und zwar starte ich im Wiener Prater Ecke Meiereistrasse Praterhauptalle mit meinen Skates. Ich würd mich sehr freuen wenn auch DU dabei bist. Für jene die nicht vor Ort sein können, wird eine Twitter Live Schaltung durch mein Betreuerteam installiert. Berichte direkt vom Streckenrand gibt’s dann über http://www.twitter.com/martinherget
Also bis dann
Martin
ps. so ähnlich war die Vorbereitung
Tag 8 – Der mit der Heckenschere tanzt
Neueste Studien zeigen, dass ein abwechslungsreiches Trainingsprogramm das Fundament für eine optimale Wettkampfvorbereitung schafft. Somit erklomm ich heute, nach meinen Geschäftsterminen die Leiter im Garten.
Bewaffnet mit einer großen fetten elektrischen Heckenschere galt es die wuchernden Tujen zu kürzen. (Leichte) Gartenarbeit hat etwas Meditatives. Geschmeidig tanzte ich also mit der, um mich und sich schwingenden, Heckenschere auf der Leiter herum. Für einen außenstehenden Beobachter war es nicht immer klar, wer hier wen führte und vor allem, was hier vor sich ging. Beim Ablegen nahm sich die Heckenschere dann ein Herz und schnitt mein T-Shirt durch ohne mich persönlich anzugreifen. Das nenne ich mal Präzision, danke für das Luftloch, liebe Schere! Zum Glück blieb auch mein direkter Mitbewerb des Wettkampfs am Sonntag, die rote Nase, unversehrt. Na sicher, wir kämpfen mit fairen Mitteln. Also Summa Summarum heute:
- 2 Stunden Leiter rauf und runter stolpern
- Heckenschere geschwungen und dabei 15 Meter Hecken gestutzt
- dem T-Shirt ein künstliches Luftloch zugefügt
- kurzfristig meditiert und dabei geschwitzt
- Rote Nase hat es wieder mal vorgezogen wegzuriechen
Mein besonderer Dank geht heute an Bettina und Mario für deren Sponsoring-Spende an die Rote Nasen Clown Doctors. Weitere Sponsoren sind natürlich herzlich willkommen.
Entfaltung ist Wachstum. Hier schreibe ich über meine Erlebnisse und Gedanken. Herzhafte Lacher sind natürlich jederzeit erlaubt, ich übernehme jedoch keine Verantwortung für die Folgen. Martin Herget