Nachrichten getagged: Abwechslung

Mega Marillenwind 2012

Von , 8. Januar 2012 18:19

1.000.000 Meter (ca. 24 Marathons) in einem Jahr

2012 das Jahr der Veränderungen für mich und auch für euch. Einige kenne ich schon und ein paar andere dieser Veränderungen werde ich noch kennen lernen. Das Positive für euch ist, dass hier am Blog sowohl die Anzahl der Artikel als auch die Themenvielfalt zunehmen wird.

Apropos zunehmen – Ein wichtiger Schwer- bzw. Leichtpunkt ist mein diesjähriges Sportprojekt. Nach meinem Halbmarathon im Superschwergewicht aus dem Vorjahr ließ mein Laufpensum konsequent nach um im Dezember bei gerade einmal EINEM Training zu landen. Job, Weihnachtsfeiern, Punschabende, Essen bei Freunden und Familie waren nicht nur ausgezeichnete  Ausreden sondern haben auch paar Extensions auf meinem Onepack hinterlassen.

 

Bei den Überlegungen zu meinem Sportprojekt 2012 steht deshalb neben der Konsequenz die Kontinuität. Nicht nur auf einen Punkt hin trainiert sondern ein regelmäßiges Training, das ganze Jahr über, um folgendes Ziel zu erreichen

Mega Marillenwind 2012 – 1.000.000 Meter (ca. 24 Marathons) in einem Jahr

so verbinde ich heuer den sportlichen Erfolg aus den Vorjahren (Marillenwind) mit einer Million Metern. Denn Mega steht für eine Million. 1.000.000 Meter das sind 1.000 Kilometer die ich in 2012 zurücklegen werde. Das entspricht einer Strecke von fast 24 Marathons also ca. 2 Marathons pro Monat. Dabei zählen gefahrene oder geflogene Kilometer natürlich nicht, sondern nur die von mir persönlich zu Fuß gehend oder laufend zurückgelegte Strecke.

Wie ich das schaffen werde? Da bin ich mir selbst noch nicht ganz sicher, mal sehn… ;-)

2 treue Begleiter werden auf jeden Fall auch heuer wieder mit dabei sein. Mein Humor und mein Wille! Lassen wir uns überraschen, vielleicht kommen da noch ein paar dazu… :-D

So, meine Ernährung ist bereits umgestellt. Die Chips stehen ab sofort nicht mehr links sondern rechts neben der Tastatur. Die Computermaus wird fetter und fetter und ich nehme automatisch ab, beim Schieben und Ziehen der Maus mit ihrem erhöhten BMI (Body-Maus-Index).

Am 1.1.2012 hat Mega Marillenwind begonnen. Ab sofort werde ich in jedem Blogartikel eine Statusmeldung einbinden, um euch betreffend meines Fortschritts am Laufenden zu halten. Via Twitter Marillenwind gibt es noch häufigere Updates.

Mega Marillenwind: 8.1.2011 Done: 18.3 km ToDo: 981,7 km

Wachau Halbmarathon geschafft – Von nichts kommt nichts

Von , 19. September 2011 12:25

„Warum machen Sie das eigentlich?“, musste ich als Chef den Bewerber, im Film Lebenslauf von Christopher Korkisch, fragen. Als Antwort bekam ich: „Ich kann gar nicht anders!“. Das trifft für mich persönlich wohl auch auf das Projekt Marillenwind zu. Es braucht eine Idee, die ein Feuer in mir entfacht, dann kommt auch rasch der Spaß dazu diese umzusetzen. Daraus entsteht ein Weg der in das TUN mündet.

Gerne schreibe ich darüber, weil es mich motiviert und manchmal andere Menschen inspiriert auch Kraft und Mut zu fassen um Dinge anzugehen. „Von nichts kommt nichts“ hatte mein Opa immer gesagt. Ich glaube er freut sich wenn er bemerkt, wie ich seinen Rat umgesetzt habe.

Rückblick

Wie ich bereits berichtet habe sind die Feiern des Vorjahres und die sportliche Pause, die sich über die Wintermonate zog leider auch gewichtsmäßig nicht spurlos an mir vorüber gegangen. Im Vergleich zum Vorjahr ging ich mit weiteren 5 kg Übergebäck ins Rennen. Dafür habe ich heuer die Thrombose ausgelassen, was sich als sehr gute Entscheidung herausstellte. Mit bereits mehr als 300 Kilometer in den Beinen wurde ich heuer immer öfters auf Partys beim Mineralwasser trinken erwischt.

Der Tag X

Der vom Wetterbericht versprochene Rückenwind traf pünktlich ein. Leider nicht auf der Laufstrecke sondern 200 km weiter westlich. In der Wachau war es fast windstill.

Beim Übersetzen mit der Fähre nach Spitz an der Donau bot sich uns eine wunderschöne Skyline von ca. 2.420 in die Donau urinierenden Athleten. Kaum angelegt auf der anderen Seite des Pipistroms, ging es im Startblock gleich mal 800 Meter zurück, ich wollte nicht von 20km/h Läufern überrannt werden. Bei sonnigem Wetter stieg die Temperatur diesmal leider nahe an die 30°C Marke. Das ist höchstens für einen Wiesenlieger und Sonnenanbeter optimal. Leider lagen auch ein paar Leute unfreiwillig am Streckenrand und mussten w.o. geben.

Der Mann ohne Windschatten

Ich entschied mich dafür viel Wasser in und über mich zu leeren und schaffte es so bis km 10 relativ problemlos. Dort wurde ich von einem Marathonläufer überholt und zwar dem Führenden. Er hatte bereits 30 km zurück gelegt! Den Versuch mich in seinem Windschatten zu heften lies ich dann jedoch rasch bleiben, weil ich bemerkte, dass dieser Mann keinen Schatten warf.

Das Finale

Beim zweiten Teil der Strecke nahm mein Kopf trotz Kühlung an Hitze und die Beine an Gewicht zu – Tempo weiter reduzieren auf schnellen Gehschritt. Mittlerweile überholten mich immer mehr Rettungsautos und ich überlegte kurz einen Umstieg, entschied mich dann doch auf eigenen Beinen ins Ziel zu kommen. Die Runde in Krems war, obwohl ich sie schon kannte, wirklich sehr fies, die letzten 3 Kilometer führen zuerst direkt am Ziel vorbei und dann nochmal ziemlich weit weg vom selbigen.

Nach knapp über drei Stunden und zwanzig Minuten war ich dann erschöpft aber glücklich im Ziel. Trotz des höheren Startgewichtes und der wesentlich höheren Temperatur unterbot ich meine Bestzeit aus dem Vorjahr um über 3 Minuten. Unbeschreibliches Glück, Freude und natürlich auch Erschöpfung überkamen mich im Ziel.

Und jetzt?

Heute am Tag danach spüre ich sogar dort Muskeln, wo keine sein sollten. Kein Gejammer! Ich blicke nach vorne und freue mich schon auf Neues. Apropos Zukunft. Nachdem Euch die Marillenwind Beiträge so gefallen haben und ich etwas von meinem Erlebtem weiter geben möchte, habe ich beschlossen ein Buch über das Projekt Marillenwind, die Erlebnisse und Erfahrungen während der Vorbereitung und des Halbmarathons in der Wachau zu schreiben.

10 Tage bis zum Wachau Halbmarathon

Von , 8. September 2011 11:08

Für Gandalf war er zu dick

Ja bitte, genau dieses Wetter wünsch ich mir, so um die 15 °C, bewölkt und ca. 31 km/h Rückenwind. Dazu ein Boot mit Segel, weil der Halbmarathon in der Wachau ja entlang der schönen Donau führt. Leider ist so ein Bewerb kein Wunschkonzert ich werde es wohl nehmen wie es kommt, das Wetter…

Vorige Woche war übrigens die härteste Trainingswoche mit 33 km in 4 Einheiten. Während einer Einheit lief mir plötzlich ein Mann in meiner Statur mit langem weißem Bart entgegen. Nachdem er für Gandalf zu dick war habe ich beim zweiten Hinsehen auf den Weihnachtsmann in zivil getippt. Ich bilde mir ein er hat beim Ausatmen sogar “Ho, ho, ho” gerufen.

Aufgrund des reduzierten Trainingspensums kam es diese Woche auch zu einer deutlichen Reduktion meiner Halluzinationen. Soeben komme ich von einer 9,5 km Runde, spüre mich nicht nur, sondern kann sogar noch einen Blogartikel schreiben. Gerne berichte ich euch weiter, ich sehe ja wie eifrig hier gelesen wird. Top Aktuell sind meine Marillenwind Tweets zum Halbmarathon in der Wachau. Die findet ihr hier am Blog, in der rechten Spalte. Hang Loose Martin

21 Tage bis zum Wachau Halbmarathon

Von , 28. August 2011 09:05

In den vergangenen Wochen hat es sich schon abgezeichnet und ab heute ist es offiziell. Wir haben uns getrennt! Ab sofort gehen wir unterschiedliche Wege. Also ich gehe, sie bleibt liegen, die faule S.. . Jahrelang waren wir ein Paar, aber wir passen einfach nicht mehr zusammen und somit ist ab sofort Schluss und Aus, liebe Bewegungsintoleranz – bleib liegen dort wo Du bist, danke es war schön mit Dir aber derzeit kann ich Dich hier nicht gebrauchen, Du bringst mich nicht weiter

Apropos weiter – ja klar, es ging auch während der Hitze der letzten Tage weiter mit dem Training. Allerdings zu Bäckerszeiten ganz früh morgens als es nur dezente knapp unter 30°C hatte. Am liebsten hätte ich mir die Klimaanlage am Rücken montiert, hatte allerdings Angst davor beim Laufen um die Verteilersteckdose einen Drehwurm zu bekommen.

Diese Woche wurde ich von einem Kunden gefragt: “Martin, warum tust Du Dir das an?”. Welch gute Frage – eine sehr gute Frage. Und noch dazu zum 2. Mal den Halbmarathon in der Wachau, als ob ich nicht schon wüsste was da auf mich zukommt. Ja klar, ich werde der Frage nachgehen, gleich nachdem ich im Ziel angekommen bin. Vorerst beantworte ich sie mit einem Lied von Dr. Kurt Ostbahn: „I wüs garned wissen Ned so genau“

Kurzurlaub für Zurückgebliebene – Der 1 Minuten Urlaub

Von , 2. August 2011 12:06

Während das halbe Land direkt vor Ort, mit dem urlaubsbedingtem Retten von Griechenland, der EU, den USA und bald auch China, beschäftigt ist, kümmert sich manche Eine sogar darum, die Wirtschaft im eigenen Land aufrecht zu halten. Gänzlich ohne Erholung? Nein, das muss nicht sein! Deshalb gibt’s von mir heute ein Rezept für den 1 Minuten Urlaub.

Zutaten

  • Meeresrauschendes Video
  • Strandbild
  • Schreibtischunterlage
  • Schreibtischlampe (eingeschaltet)
  • Eine Prise Meeressalz
  • 2 Hände voll Gries
  • 10 Liter warmes Wasser
  • Chef oder Kollegin zur Assistenz

Ablauf

  1. Lippen anfeuchten und Meeressalz auftragen
  2. Video mit Meeresrauschen starten
  3. Strandbild für ein paar Sekunden ansehen
  4. Augen schließen
  5. Assistent läßt Dich die Schreibtischlampe ääähm Sonne auf der Haut spüren (Auf nötigen Abstand achten!)
  6. Assistent täuscht durch rhythmisches fächern der Schreibtischunterlage eine gleichmäßige steife Brise vor
  7. Du öffnest leicht den Mund um der Brise Einlass zu gewähren
  8. Mit der Zunge streichst Du über die Lippen um das Salzaroma aufzunehmen
  9. 2 Hände voll Gries durch die selbigen rieseln lassen
  10. Assistent leert Dir dabei schubweise warmes Wasser über die Füße

Ich wünsche angenehme Erholung.

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