Das Training geht auf (Hoch)touren. Zum Beispiel am Wochenende – eine Weinverkostung der besonders leckeren Art im Rotweinhof Amminger. Am nächsten Tag (wäre übrigens ein 0-er Fastentag gewesen) wurde in der Schokoladen Manufaktur Zotter selbige verschlungen. Nach der „Verkostung“ nahm ich am Rücksitz eines martinfeindlichen Autos platz. Und es kam, wie es kommen musste. Plötzlich entdeckte Bettina, die Beifahrerin vor mir, welch tolle Möglichkeiten der Sitzverstellung sich in diesem Auto boten. Bei mir hätte es in diesem Moment klingeln müssen. Aber durch die Tonnen von Schokolade war ich derart benommen… Bettina nahm also mit ihrem Sitz Anlauf und fuhr mit einer geschätzten Geschwindigkeit von 38 km/h auf mich zu, um meinen großen Zehennagel auf dessen Stabilität zu testen. Weitere Details erspare ich euch. Seht euch das bei Grey’s Anatomy an.
Nach kaum zwei Tagen Trainingspause stand gestern wieder eine Geherei am Programm. 11 Km in weniger als 2 Stunden ist für mein solides 3-stelliges Gewicht derzeit schwer OK, ich bin zufrieden mit mir. Meine Shiba Hündin Sina hat mich wie immer begleitet oder besser gesagt nachgeschliffen… Das Titelfoto ist übrigens nach unserem Training entstanden und glaubt mir, ich habe nicht so fit ausgesehen. Sina hat diese lächerliche Geschwindigkeit im Schlaf mit raschen Beinbewegungen im Zeitraffer verarbeitet und dazu gewinselt (war wohl eher ein Lachen).
Glücklicherweise hat mir heute Morgen ein Hamburger Unternehmer mitgeteilt, dass es in Hamburg für Distanzen im Bereich Halbmarathon U-Bahnen und Busse gibt. Ich weiß ja warum ich Cheeseburger immer lieber hatte.
Vorige Woche habe ich in der Steiermark ein paar der wenigen sonnigen Tage des bisherigen Aprils verbracht. Wellnessing war angesagt, nach dem harten Trainingstag der letzten Wochen. Leichte Beckenrand Schwimmeinheiten gefolgt von einem gemütlichen Buschenschank (Heckentheke) Besuch. Ich hätte zwar gerne den Buschen an der Schank fotografiert, da war aber leider keiner
Und am Montag fand dann das Marillenwind Frühstück mit Wolfgang statt, dem Datenwarenhausexperten und begnadeten Wortjongleur. Die Übergabe der marilligen 40% Überraschung aus der Wachau und das anschließende Foto Shooting sorgte bei den anwesenden Gästen für Erstaunen. Ihre Köpfe steckten plötzlich beisammen und es fielen Worte wie “Anonym” und “Alkoholiker”, dabei hatte ich das Destillat gar nicht bei Merkur gekauft. Egal, Hauptsache das große sportliche Vorhaben wurde vorerst erfolgreich verborgen um die Massen auf Distanz zu halten. Meine Idee ein eigenes Sackerl für das Lackerl in der Flasche zu kaufen stellte sich als eine Gute heraus. So wurde ich nur von der Kassiererin um 8:45 in der Früh mit einem Lächeln und einem “Prost und schönen Tag noch” verabschiedet.
Nachdem trainingstechnisch in Sachen Halbmarathon noch nicht die finale heiße Phase begonnen hat, wehrt sich mein innerer Schweinehund derzeit noch mit großem Erfolg im Regen zu trainieren.
Deshalb findet gerade eben eine im Fachjargon titulierte “Trainingspause” statt. Wie ja einige Leser bereits vermutet haben, bin ich nicht ganz dicht und gerade deshalb möchte ich einen außer-oralischen Flüssigkeitseintritt vermeiden.
Aus dem Bekanntenkreis gibt es bereits potentielle Mitstarter- und Innen für den Halbmarathon in der Wachau. Ich freue mich natürlich über Fans, Mitbewerber und auch über Leute die einfach nur nach schauen kommen, ob es der Herget wirklich tut.
Ja ich werde es tun und zumindest am Anfang selbst bei mir sein.
Ich habe via Facebook, XING und Twitter ersucht eine humorvolle Story zum Projekt Marillenwind zu texten.
Nachdem es den Begriff Marillenwind bis vor einer Woche im Internet noch nicht gab (und ich hab das ganze Internet ausgedruckt und nachgesehen ) war ich überrascht, wie viele, sehr klar nachvollziehbare und humorvolle Erklärungen es in unseren Köpfen dazu gibt. Die Entscheidung hab ich mir wirklich nicht leicht gemacht. Ich bedanke mich recht herzlich für Eure Einsendungen. Ich hab mir viel Zeit genommen und fern ab der Zivilisation in einem Iglu im Waldviertel am Stausee Ottenstein eine Entscheidung getroffen.
Bevor ich den Sieger bekannt gebe, hier noch ein paar köstliche Ausschnitte aus den anderen Beiträgen.
von Simone “Alles wackelt, alles bebt, wer hat sowas schon erlebt? Martin kommt im Dauerlauf, hüpft dabei sehr hoch hinauf.”
von Karin “Ein kleines Kind sitzt auf einem Rind.”
von Thomas “Bis zu einer endgültigen Klärung wird noch viel zarter warmer Wind durch die Marillenbäume streichen”
von Paul “Wach, erträumt sich Sie den Ihn, duftend, farbig hell, wohl des Geschmacks nach Freude, berührend, in dieser Au.”
von Vinzenz “vornehmer Ausdruck den adelige Marillen pflegen um eine Darmregung zu erklären die sich irrtümlich hörbar verflüchtigt”
von Monika “Doping – durch die orale Aufnahme von 8 kg reifer Marün kurz vor dem Start, die zu einem dermaßen enormen Antriebs-Marillenwind führten…”
Gewinner des Frühstücks mit einer marilligen Überraschung ist Wolfgang. Seine Geschichte zu meinem Projekt “Marillenwind” Wachau Halbmarathon hat mir am besten gefallen. Thanks
Egal ob 2009 für Dich ein lustiges, lächerliches oder ein zu vergessendes Jahr war. Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Nimm eine Cam mit und halte ein paar Lacher fest um sie mir dann zukommen zu lassen. Es wäre doch gelacht, wenn nicht mehr als 1001 Lacher geknipst werden. Ich werde daraus ein Meer aus Lachen machen.
Teile dieses Event auf Facebook, Twitter & Co und lade auch Freunde und Bekannte ein. Weitere Details werde ich hier posten. Unter Twitter bitte Hashtag #1001lachen verwenden.
Gestern war ich richtig gut drauf weil wir so einen Film gmacht haben für die Krise. Naja, manche werden jetzt Fragen: Wie ist man beim Filmen so gut drauf? Fragts mich net, ich weiss auch net so genau, ich glaub das ist jahrelanges Training im Lachen und so gut drauf sein. Da muß man ganz schön viel dafür kämpfen und schwitzen sonst gelingts einem net so viel zum Lachen. Beim Drehen wars auch richtig spannend weil ich war ziemlich aufgeregned weils ja so viele Leute anschaun werden vielleicht. Also hab ich mir richtig Mühe gegeben und nix anmerken lassen wie ich den Text behalten mußte und hoffe es gefallt Euch. Bald werdets eure Stimme abgeben können für mich oder de anderen, wie’s halt wollts. Ich sags euch halt dann wenns weitergeht…
Nach einigen sportlichen Herausforderungen widme ich mich heute aus gegebenen Coaching Anlass einem Kulturthema und komme gleich auf den Punkt.
Ist Unternehmenskultur zu managen?
Die Skala reicht hier sehr weit, von der Theorie“Wenn organisatorische Kultur durch das Unbewusste entsteht und somit nicht immer ‚ordentlich‘ ist, dann ist es unwahrscheinlich, dass Anstrengungen eine solche Kultur zu managen, präzise vorhersehbar oder kontrollierbar sind.”– Krefting und Frost, bis zur selbst erlebten Praxis “Ich sage wie meine Unternehmenskultur funktioniert und wer damit nicht klar kommt der kann gehen!”. Aus meiner Sicht liegt die Problematik in der Form der Kommunikation. Wenn Führungskräfte etwas “nur” sagen und nicht leben, dann merken dies die Mitarbeiter sehr rasch. Es entwickelt sich eine eigene Subkultur, die im Worst Case sogar den Gegenpol zur gewünschten Unternehmenskultur bildet. Die Unternehmensführung steht dann vor zumindest einem Problem, welches sie zwar spürt, jedoch selten lokalisieren bzw. in weiterer Folge lösen kann. Laut einer Umfrage von n-tv.de aus dem Jahr 2008 haben in Deutschland 24% aller Beschäftigten innerlich gekündigt. Das bedeutet jeder Vierte kündigt eben aus diversen Gründen nicht und bleibt dem Unternehmen trotzdem “treu”. In manchen Unternehmen sind das wesentlich weniger und in anderen dafür erschreckend mehr. Weniger das Gesagte sondern mehr das Gelebte, das Vorgelebte nährt eine Unternehmenskultur.
Das ist doch eine Überlegung wert, bei der Planung der Mitarbeitergespräche und der diesjährigen Weihnachtsrede
Heute hatte ich eine ganz besondere Trainingseinheit. Zur Abwechslung wieder mal mit Bewegung, im Rahmen der XING After-Work Golf Runde mit Führungskräften und Unternehmern. Ist Golf ein Sport? Na klar, ich bin ca. 12 km in 4 Stunden gegangen. Ok, ich gebe zu das Tempo ist nicht gerade berauschend, dafür habe ich aber einige Bälle verschlagen, geschlagen, getroffen, gesucht und bin ca. 2,345 Millionen Gelsen ausgewichen. Dadurch habe ich über 3.000 kcal verbrannt (das entspricht übrigens exakt der Menge, die ich beim gestrigen Ernährungscamp zugeführt hatte). Auch wenn es kein vorgabewirksames Turnier war, freue ich mich sehr den ersten Platz in der Nettowertung erspielt zu haben. Vielen Dank an meine Flightpartner Roman und Max für die humorvolle und lockere Runde. Danke auch an Euch Elfe und John für den Preis, ich werde mir gleich mal einen Kaffee machen
Sehr flach ist mein Atem, trübe und klein meine Augen, tief in den Augenhöhlen versteckt. Soll ich mich bewegen oder bleibe ich einfach nur liegen und warte bis es mit mir vorbei ist. Es macht keinen Sinn aufzustehen, ich kann ja ohnehin nicht weg, ich bin gefangen. Ein gefesseltes und gebrochenes Wesen. Warum tun sie mir das an, was habe ich getan um solche Qualen durchstehen zu müssen. Wann ist es endlich vorbei? Werde ich wieder frei sein dürfen?
Freiheit
Ich freu mich immer auf diese Zeit des Tages. Wenn der Pfleger mit dem Wasserschlauch kommt wird es Zeit sich auf den Boden zu legen und anschnallen zu lassen, damit ich nicht vor Freude abhebe. JA, der Obstkorb ist auch schon da, mit frischen Früchten. Das kühle Nass tut gut auf meiner Haut, ein erfrischender Genuss, immer wieder, jeden Tag. Und dazwischen ein paar Happen Obst. Yeah, so ist das Leben lebenswert, eine wahre Gaudi. Jetzt dreh ich mich noch auf die andere Seite und lass mir den Bauch waschen, dann geht es wieder ab die in Freiheit, nach draußen zu den anderen, weiter spielen.
Welche ist nun die wahre Geschichte? Welche ist vom Bildbetrachter, welche vom Beobachter vor Ort, welche könnte vom Elefanten selbst sein? Welche ist real?
Nun, was sich der graue Riese wirklich denkt und ob er zufrieden und glücklich ist werden wir wohl kaum feststellen können. Aber im Kopf des Betrachters lassen sich unterschiedliche Geschichten und Eindrücke erzeugen. Wir Menschen konstruieren laut Watzlawik unsere eigene Wirklichkeit. Es gibt somit unzählige Wirklichkeiten und oft sind wir uns dieser unterschiedlichsten Wirklichkeiten nicht bewusst und glauben es gebe nur die eine, und zwar unsere. Was folgt sind Wirklichkeitsordnungen, die sind jedoch in einer anderen Geschichte…
Entfaltung ist Wachstum. Hier schreibe ich über meine Erlebnisse und Gedanken. Herzhafte Lacher sind natürlich jederzeit erlaubt, ich übernehme jedoch keine Verantwortung für die Folgen. Martin Herget