Wir schreiben den 1. Februar 2012. Seit Anfang des Jahres läuft mein heuriges Sportprojekt und ich laufe mit. Laufen ist noch ein ganz klein wenig übertrieben, es geht und ich gehe mit. Ihr wollt wissen, wie es mir dabei geht? Es geht! Also es läuft sehr erfolgreich bisher, das habe ich mir zum Glück so vorgestellt, deshalb bin ich jetzt auch nicht endtäuscht
Fata Morgana nach 10km
In Summe waren es bisher 15 Trainingseinheiten bei jeder Witterung, manchmal am Tag manchmal in der Nacht ganz so wie es sich zeitlich und motivationstechnisch ausging. Ab einer gewissen Distanz sah ich sogar Vögel auf der Wasseroberflächegehen.
Natürlich gab es zu Beginn auch kleinere Schwierigkeiten wie etwa zwei 3-Euro-große-Blasen an den Ballen, die durch das Anziehen von zwei Paar Socken (spontane Kälteangst!) und einer anschließenden 10 Km Runde entstanden sind. Vielen Dank für die tollen Tipps via Facebook wie etwa „probiere es beim nächsten Mal doch mit Schuhen“. Im Anschluss half dann weder draufblasen noch 3 Liter Blasentee, ich ging einfach nach 2 Tagen Pause weiter, so als ob ich den Weg zur Toilette nicht rechtzeitig geschafft hätte und siehe da irgendwann waren die Blasen verblasst.
Nach 93 km im ersten Monat bin ich erstaunt über meinen Schweinehund. Er ist mittlerweile deutlich gezähmt und geht bei Fuß. Klar gönne ich ihm 1-2 trainingsfreie Tage zwischendurch, allerdings kribbelt es dann schon in meinen Beinen und ich habe Lust nach Frischluft und Natur. So schnell kann die Bewegung also wieder zur Gewohnheit werden. Noch 907 km für die restlichen 11 Monate des Jahres, das werde ich ja wohl auch noch schaffen. Wie manche von euch vielleicht schon bemerkt haben, gebe ich nach jedem Training die genaue Zeit und Kilometeranzahl via Tweet, rechts am Blog sichtbar, bekannt. Woher ich das immer so genau weiß? Ich habe im Vorjahr einige GPS-fähige Sport Tracking Tools evaluiert und bin damals zu dem Entschluss gekommen, dassruntastic für meinen Bedarf die beste Lösung ist.
Meine Anforderung ist, dass die zurückgelegte Strecke verlässlich via GPS auf meinem Smartphone aufgezeichnet und auch gleich am PC übertragen wird. Dort möchte ich die Daten auswerten und nach verschiedenen Gesichtspunkten anzeigen können. Die Strecke soll im Anschluss via Google Maps betrachtet werden können. So habe ich beschlossen, dass mich Runtastic auch bei Mega Marillenwind 2012 begleiten wird. Wenn ich unterwegs bin, dann könnt ihr hier einen kleinen Punkt in Zeitlupe über die Karte flitzen sehen, das bin ich. Live Anfeuerung ist möglich, schickt mir gerne Motivationssounds wie etwa GO-GO-GO, YEAH oder COME ON in mein Ohr. Ich bin immer wieder erstaunt, wie sich meine Geschwindigkeit daraufhin fast automatisch erhöht Aus der App heraus gibt es die Möglichkeit sofort Bilder von der Strecke hochzuladen, auch während man noch unterwegs ist.
Der Februar hat heute mit einem sportlichen Pausetag begonnen. Mal sehen wie es weiter geht, mir schwebt schon eine Idee vor die ich in den nächsten Tagen umsetzen werde. Mehr dazu gibt’s in Kürze hier am Blog – stay tuned
am 21.12.2012 ist es so weit, ausgerechnet zu meinem Geburtstag wird also die Welt untergehen. Kann mir bitte jemand erklären, wer das so genau berechnet hat? Die Mayas? Meine Eltern? Ich selbst?
Seit meiner Kindheit beschäftige ich mich einmal mehr einmal weniger mit Astronomie und Astrofotografie. Ich würde mich als Hobby Astronom bezeichnen. Als Kind und Jugendlicher haben mich die Bücher und Filme von Carl Sagan fasziniert. Carl Sagan war es, der die Astronomie für mich greif- und verstehbar gemacht hat. Ich habe damals seine Raumschiffe nachgezeichnet, die sich auf den Weg machen sollten um neue bewohnbare Planeten zu entdecken. Menschen wie ihn gibt es heute fast nicht mehr. Warum fast? Nun darauf komme ich noch in Kürze.
In den letzten Wochen ist das Thema Weltuntergang mehr und mehr ins öffentliche Interesse gerückt. Wie bei der Ernährung empfehle ich auch beim Medienkonsum entsprechende Vielfalt, um sich eine ausgewogene Meinung zu bilden. Bei einseitiger medialer Ernährung könnte man nämlich zu dem Schluss kommen, dass es bald Schluss ist mit uns und der Erde. Dramatisches zieht uns nicht nur an, sondern verkauft sich eben auch besonders gut, darin könnte durchaus auch ein wirtschaftliches Interesse stecken. Die Anzahl der Bücher, Filme, Fernsehsendungen über diverse apokalyptische Ereignisse sind nicht nur im Anflug auf Mutter Erde sondern auch schon gelandet – Tendenz stark steigend, Schmunzelfaktor (bei mir) hoch.
Auf die einzelnen Theorien und Möglichkeiten eines Weltuntergangs möchte ich hier gar nicht weiter eingehen, sondern an einen Experten auf diesem Gebiet verweisen. Florian Freistetter promovierte am Institut für Astronomie der Universität Wien und war im Anschluss in Jena und Heidelberg als Anstronom tätig. Er ist leidenschaftlicher Blogger und stellt das Thema Astronomie für die Allgemeinheit verständlich dar. Ein wesentlicher Punkt seines Interesses gilt dabei diversen Weltuntergangs- und Verschwörungstheorien, die er auf leicht verständliche Weise nicht nur widerlegt sondern auch gleich die wissenschaftlichen Hintergründe dazu erklärt.
Wenn ich zu dem Thema befragt werde leite ich sehr gerne an Florian weiter. Neulich wurde Florian Freistetter von Werner Gruber (Mitglied der Science Busters) im Club2 zum Thema zitiert. Besonders möchte ich euch seinen Beitrag zum Thema Weltuntergang ans Herz legen, da wird mit diversen Panik machenden Theorien aufgeräumt. Viel Spaß beim Lesen
Soeben gingen die Redakteurinnen und Redakteure des Aktuellen Dienstes des ORF mit einem Video an die Öffentlichkeit. Sie fordern die Einhaltung des in der österreichischen Verfassung festgeschriebenen Rechtes auf Unabhängigkeit des ORF.
Die Frage, die ich mir stelle ist: Was muss schon alles passiert sein, damit Mitarbeiter diesen Schritt ergreifen?
Unabhängig von der aktuellen Situation des ORF ist es für eine Unternehmensführung essentiell einen guten Kontakt zu den Mitarbeitern zu haben. Ich habe Unternehmen erlebt, ich denen selbst unpopuläre Entscheidungen, die negative Auswirkungen auf Mitarbeiter hatten, für diese verständlich und nachvollziehbar dargestellt und somit, wenn auch manchmal zähneknirschend, akzeptiert wurden.
Aus Sicht der erfolgreichen Unternehmensführung ist hier ein Austausch essentiell. Zu hören, zu sehen, zu fühlen, was den Mitarbeitern wirklich wichtig ist und auch umgekehrt.
Wenn man jedoch monate- und jahrelang aneinander vorbei lebt, dann hat dies unweigerliche Konsequenzen. Und diese beginnen zumeist schon im Kleinen nicht erst beim öffentlichen Protest. Etwa haben Mitarbeiter geistig schon gekündigt und arbeiteten als freie radikale Undercover-Zombies trotzdem für oder besser gesagt gegen das Unternehmen weiter. Leider merkt man bei mangelnder Sensibilität in der Unternehmensführung davon nichts. Was irgendwann zumeist doch auffällt ist, dass die so genannte „Performance“ in letzter Zeit nachgelassen hat. Hohe Fluktuation, Anstieg der Krankenstände, eine steigende Anzahl unzufriedener Kunden, spätestens dann sollten auch bei der unsensibelsten Unternehmensführung die Alarmglocken läuten…
Könnte auch in Ihrem Unternehmen ein derartiger Aufstand stattfinden? Nein? Was macht Sie so sicher? Was machen Sie heute, damit es morgen nicht auch in Ihrem Unternehmen passiert?
Grandiose Barkeeper, Entertainer, Punschvariationen, lachende Besucher und ein Wasser Degustationsmenü von Oben machten den Abend zu einem unvergesslichen. Etwa 30 wetterfeste Menschen waren vor Ort um kräftig zu trinken, zu lachen und Gutes zu tun. Am Ende des Abends waren € 850,- in der Spendenbox der Schmetterlingskinder. Vielen Dank an dieser Stelle! Herzlichen Dank auch an Frau Patricia Santo-Passo von Debra und an das Team von den Casinos Austria für die perfekte Organisation und die freundliche Betreuung vor Ort.
Für alle die nicht kommen konnten oder nochmal kommen wollen: Der Punschstand der Schmetterlingskinder ist weiterhin täglich von 13:00 bis 22:00 geöffnet, bis zum 1.1.2012 und in der Silvesternacht sogar bis 4:00. Da sollte doch zumindest noch 1 Besuch machbar sein. Moment, da fällt mir gleich ein konkreter Grund und Vorschlag ein…
2. Runde
Am 22.12 ab 18:00 werde ich dort sein um auf meinen vortägigen Geburtstag anzustossen. Bitte keine Geschenke mitbringen und wenn, dann nur solche, die man in die Spendenbox der Schmetterlingskinder werfen kann
Auch heuer veranstalte ich wieder ein 1001 Lachen Charity Punsch Treffen in Wien, weil es einfach Spaß macht Helfen und Begegnen zu verbinden. Der Erlös des Punschstandes kommt den Schmetterlingskindern* zu Gute, welchen dadurch hoffentlich auch ein Mehr an Lachen ermöglicht wird.
Ausgezeichnete Punschkreationen, Glühwein und sogar Budweiser Bier werden von den ehrenamtlichen Betreibern, den Casinos Austria, ausgegeben. So wie im Vorjahr versorgt uns das angrenzende Hotel Marriott mit köstlichen kulinarischen Leckereien. Die Spendenbox im Punschstand freut sich wieder über Münzen und Scheine. Im Vorjahr wurden am 1001 Lachen Charity Punsch Abend fast € 1.000,- gespendet. Es wäre toll, wenn wir heuer die 1001 Marke überschreiten
Termin Mittwoch 7.12.2011 ab 17:00 bis ca. 22:00
Ort Parkring 12a, 1010 Wien (zwischen Hotel Marriott und Gartenbaukino) 1 Gehminute zur U4 Stadtpark
Freunde und Bekannte sind natürlich herzlich willkommen.
Bitte meldet Euch (+ Anzahl der Gäste) zwecks Planung auf
Falls Du zu diesem Termin keine Zeit hast, so besteht natürlich auch die Möglichkeit die Schmetterlingskinder direkt hier zu unterstützen oder den Punschstand bis zum 1.1.2012 täglich zu besuchen.
*Was Schmetterlingskinder sind wird in dieser Dokumentation von Peter Werlberger sehr gut erklärt. Die Hilfsorganisation DEBRA Austria unterstützt betroffene Menschen in Österreich.
Ich freue mich schon auf das 1001 Lachen Charity Punschtreffen 2011. Warme Kleidung ist empfehlenswert, zumindest für die erste Stunde
Herzlich Willkommen auf meinem Blog. Um Geschichten aus meinem Leben geht es hier. Amüsant, witzig, ironisch, ehrlich, berührend, anregend und manchmal auch aufregend. Viel Spaß beim Lesen wünscht Martin