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Während das halbe Land direkt vor Ort, mit dem urlaubsbedingtem Retten von Griechenland, der EU, den USA und bald auch China, beschäftigt ist, kümmert sich manche Eine sogar darum, die Wirtschaft im eigenen Land aufrecht zu halten. Gänzlich ohne Erholung? Nein, das muss nicht sein! Deshalb gibt’s von mir heute ein Rezept für den 1 Minuten Urlaub.

Zutaten

  • Meeresrauschendes Video
  • Strandbild
  • Schreibtischunterlage
  • Schreibtischlampe (eingeschaltet)
  • Eine Prise Meeressalz
  • 2 Hände voll Gries
  • 10 Liter warmes Wasser
  • Chef oder Kollegin zur Assistenz

httpv://www.youtube.com/watch?v=9ViTXgAb-vo

Ablauf

  1. Lippen anfeuchten und Meeressalz auftragen
  2. Video mit Meeresrauschen starten
  3. Strandbild für ein paar Sekunden ansehen
  4. Augen schließen
  5. Assistent läßt Dich die Schreibtischlampe ääähm Sonne auf der Haut spüren (Auf nötigen Abstand achten!)
  6. Assistent täuscht durch rhythmisches fächern der Schreibtischunterlage eine gleichmäßige steife Brise vor
  7. Du öffnest leicht den Mund um der Brise Einlass zu gewähren
  8. Mit der Zunge streichst Du über die Lippen um das Salzaroma aufzunehmen
  9. 2 Hände voll Gries durch die selbigen rieseln lassen
  10. Assistent leert Dir dabei schubweise warmes Wasser über die Füße

Ich wünsche angenehme Erholung.

Herr Dr. Kurt Ostbahn

wea eam no kennt und seine Band spün no amoi auf. Am 27. August 2011 werden 20 Jahre Ostbahn 11 gefeiert. Dr. Kurt Ostbahn (Willi Resetarits) legt dankenswerter Weise eine Pause von seiner Pension ein und wird mit Band ein einmaliges Konzert geben. Diese gute alte Rock & Blues Musik und die legendären Texte mit Tiefgang haben mich schon immer fasziniert.

Eines meiner Lieblingslieder „Echt super“ übersetze ich an dieser Stelle für die Nicht-Ost-Österreicher. In diesem Lied sind Beziehung, Freundschaft und Liebe wichtiger als Reichtum und diverse Statussymbole – Auch wenn es „nur“ ein Lied ist, sehe ich da doch die ein oder andere Parallele zur Realität 🙂

httpv://www.youtube.com/watch?v=n03Pnnzyugw

Echt super

Du rast an mir vorbei in deinem Mercedes Benz
Vor deiner Villa wartet ein zweiter damit jeder sieht „der ist erfolgreich“
Die Gattin ist beim Tennis und die Kinder in der Schule
Kommst nach Hause, das Haus ist leer, siehst raus auf deinen leeren Swimmingpool

Siehst durch dein super Fenster auf dein super Auto
legst dich auf dein super Bett drehst deine super Anlage auf

hast keinen der dir zuhört, darum hast du schon lang nichts mehr zu sagen
da ist etwas gar nicht super gelaufen, nicht super gelaufen

Ich sitzte in diesem rostenden Auto einem alten Ford Escort. ich weiß nicht,
ist es das Fluchen oder das gute Zureden, das dieses Auto noch immer fährt
 
Und du du bist da bei mir, so nahe ich kann dich spüren
und das was uns Zwei zusammen hält ist,
das uns nichts und niemand aufhält
das sind keine super Fenster, ist kein super Auto
das ist kein super gar nichts, das kannst du mir glauben
wenn ich spüre das du bei mir bist und zu dir rüber blicke beim Fahren
dann ist das alles was ich brauche

Keine Klimaanlage und kein D-Netz Telefon
uns zwei im Auto und unser Lied im Radio
sehe raus aus dem Fenster und ich lache mich schief
wie du an uns vorbeifährst und neidisch herüber blickst

bei dir ist alles super und wir wir haben alles was man braucht
bei dir ist alles super und wir wir haben alles was man braucht
bei dir ist alles super und wir wir haben alles was man braucht
 
bei dir ist alles super und wir haben keine super Fenster, ist kein super Auto
das ist kein super gar nichts, das kannst du mir glauben
wenn ich spüre das du bei mir bist und zu dir rüber blicke beim Fahren
dann ist das alles was ich brauche

 
Keine Klimaanlage und kein D-Netz Telefon
uns zwei im Auto und unser Lied im Radio
sehe raus aus dem Fenster und ich lache mich schief
wie du an uns vorbeifährst und neidisch herüber blickst
 

Danke!

Ich freu mich schon sehr auf das Konzert vom Ostbahn Kurti und jetzt, da ich meine schon gekauft habe, kann ich es ja schreiben: es gibt noch Karten

+++ Brechende Neuigkeiten +++

28.8.2011 Das 2. Konzert wird heute Live ab 20:00 hier auf Radio Wien übertragen

27.8.2011 Countdown für Ostbahn-Kurti-Konzerte läuft – orf.at

16.6.2011 Der Ostbahn-Kurti kehrt zurück – Das Interview im Kurier

1.6.2011 Jetzt ist es fix! Frau Lilli Marschall wird die Stromgitarre bedienen.

httpv://www.youtube.com/watch?v=UtyilQGwNwc

Klingt nicht unmöglich? Ist aber nicht so! Bereit für den Apnoe Tauchgang in die tiefsten Tiefen der Kalorienforschung? Also, Erich war so freundlich und hat folgende Kalorienregeln für die Weihnachtsfeiertage zum Besten gegeben.

1. Wenn du etwas isst und keiner sieht es, dann hat es keine Kalorien.
2. Wenn du eine Light-Limonade trinkst und dazu eine Tafel Schokolade isst, dann
werden die Kalorien in der Schokolade von der Light-Limonade vernichtet.
3. Wenn du mit anderen zusammen isst, zählen nur die Kalorien, die du mehr isst als die anderen.
4. Essen, welches zu medizinischen Zwecken eingenommen wird, z.B. heiße Schokolade, Rotwein, Cognac, zählt NIE.
5. Je mehr du diejenigen mästest, die täglich rund um dich sind, desto schlanker wirkst du selbst!
6. Essen, welches als ein Teil von Unterhaltung verzehrt wird (Popcorn, Erdnüsse,
Limonade, Schokolade oder Zuckerl), z.B. beim Videoschauen oder beim Musikhören, enthält keine Kalorien, da es ja nicht als Nahrung aufgenommen wird, sondern nur als Teil der Unterhaltung.
7. Kuchenstücke oder Kekse enthalten keine Kalorien, wenn sie gebrochen werden, da das Fett sofort verdampft.
8. Alles, was von Messern, aus Töpfen oder von Löffeln geleckt wird, während man Essen zubereitet, enthält keine Kalorien, weil es ja Teil der Essenszubereitung ist.
9. Essen mit der gleichen Farbe hat auch den gleichen Kaloriengehalt (z.B. Tomaten
und Erdbeermarmelade, Pilze und weiße Schokolade).
10. Speisen, die eingefroren sind, enthalten keine Kalorien, da Kalorien eine Wärmeeinheit sind.

In diesem Sinne kann ja nichts mehr schief gehen, ich wünsche viel 🙂 für die nächsten Tage…

Leise rieselte der Schnee

seit Tagen auf die Dächer Wiens und auch dazwischen und pausierte nicht einmal beim 1001 Lachen Charity Punsch, der Lauser. Doch wer zuletzt lacht und am Anfang und dazwischen, der lacht am meisten. Mehr als 90 Menschen sind zusammen gekommen um die köstlichen Punsch Variationen in Kombination mit interessanten Gesprächen zu genießen und nicht zuletzt des Spendens wegen, um im konkreten Fall die Schmetterlingskinder zu unterstützten. Ich bin sehr glücklich und freue mich über die gelungene Aktion. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Frau Patricia Santo-Passo von Debra und an das Team von den Casinos Austria für die herzliche und freundliche Beratung bei der Punschvielfalt.

Am 16.12. werde ich ab 18:00 einen zweiten Besuch machen, vielleicht sehe ich dann einige von Euch zum erstes oder auch zweites Mal dort, ich freu mich drauf. Die Qualität der Getränke ist übrigends TOP, ich hatte keine Kopfschmerzen am Tag danach 😉

Natürlich besteht auch weiterhin die Möglichkeit jeden Tag den Stand der Schmetterlingskinder zu besuchen und zwar bis zum 23.12. Vielleicht nehmt ihr bei der Gelegenheit auch gleich ein paar Freunde mit. Tipp: Nebenan ist das Gartenbaukino, dh. eventuell nach oder vor einem Kinobesuch vorbeischauen.

Also bis dann, wir sehen uns

Alles Liebe Martin

Update vom 24.12.2010 – Die Schmetterlingskinder bedanken sich bei den 1001 Lachenden. An unserem Punschabend wurden € 914,- gespendet.

Auch heuer werde ich wieder ein Punschtreffen auf die Beine stellen. Ich? Nicht nur. Elisabeth Ornauer und Tanja Rüther haben mich bei der Ideenfindung tatkräftig unterstützt. Herzlichen Dank an dieser Stelle.

Diesmal besuchen wir einen Punschstand, dessen Erlös einem wohltätigen Zweck (Schmetterlingskinder) zugute kommt. Die Casinos Austria betreiben diesen ausgezeichneten Punschstand ehrenamtlich. Stehtische und Sitzbänke stehen für geschwächte PunschtrinkerInnen bereit. Willkommen sind natürlich auch Freunde, Freundesfreunde und Freundesfreundesfreunde.

Je mehr desto helf 🙂

+++ Neuestes Update +++

Es wird 5 hochwertige Punschkreationen inkl. Glühwein aus dem Urbanihof aus Fels am Wagram geben. Für die Bierigen unter Euch ist sogar Original Budweiser vor Ort. Heiße Maroni, versch. Brötchen, Bäckerei und kleine kulinarische Geheimnisse aus dem Hause Marriott sorgen für die nötige Unter/Über/Zwischenlage. Es wäre doch gelacht, wenn wir den Punschstand nicht leer trinken und essen 😉

Bitte zwecks Planung um Anmeldung auf

XING

oder

Facebook

Ich freue mich schon auf das Punschen für einen guten Zweck

Alles Liebe
Martin

Wenn Du keine Zeit hast, so kannst Du die Schmetterlingskinder natürlich auch hier unterstützen bzw. den Punschstand bis zum 23.12.2010 zw. 13:00 und 17:00 selbst besuchen. Danke!

Das Training geht auf (Hoch)touren. Zum Beispiel am Wochenende – eine Weinverkostung der besonders leckeren Art im Rotweinhof Amminger. Am nächsten Tag (wäre übrigens ein 0-er Fastentag gewesen) wurde in der Schokoladen Manufaktur Zotter selbige verschlungen. Nach der „Verkostung“ nahm ich am Rücksitz eines martinfeindlichen Autos platz. Und es kam, wie es kommen musste. Plötzlich entdeckte Bettina, die Beifahrerin vor mir, welch tolle Möglichkeiten der Sitzverstellung sich in diesem Auto boten. Bei mir hätte es in diesem Moment klingeln müssen. Aber durch die Tonnen von Schokolade war ich derart benommen… Bettina nahm also mit ihrem Sitz Anlauf und fuhr mit einer geschätzten Geschwindigkeit von 38 km/h auf mich zu, um meinen großen Zehennagel auf dessen Stabilität zu testen. Weitere Details erspare ich euch. Seht euch das bei Grey’s Anatomy an.

Nach kaum zwei Tagen Trainingspause stand gestern wieder eine Geherei am Programm. 11 Km in weniger als 2 Stunden ist für mein solides 3-stelliges Gewicht derzeit schwer OK, ich bin zufrieden mit mir. Meine Shiba Hündin Sina hat mich wie immer begleitet oder besser gesagt nachgeschliffen… Das Titelfoto ist übrigens nach unserem Training entstanden und glaubt mir, ich habe nicht so fit ausgesehen. Sina hat diese lächerliche Geschwindigkeit im Schlaf mit raschen Beinbewegungen im Zeitraffer verarbeitet und dazu gewinselt (war wohl eher ein Lachen).

Glücklicherweise hat mir heute Morgen ein Hamburger Unternehmer mitgeteilt, dass es in Hamburg für Distanzen im Bereich Halbmarathon U-Bahnen und Busse gibt. Ich weiß ja warum ich Cheeseburger immer lieber hatte. 😀

Vorige Woche habe ich in der Steiermark ein paar der wenigen sonnigen Tage des bisherigen Aprils verbracht. Wellnessing war angesagt, nach dem harten Trainingstag der letzten Wochen. Leichte Beckenrand Schwimmeinheiten gefolgt von einem gemütlichen Buschenschank (Heckentheke) Besuch. Ich hätte zwar gerne den Buschen an der Schank fotografiert, da war aber leider keiner 🙁

Und am Montag fand dann das Marillenwind Frühstück mit Wolfgang statt, dem Datenwarenhausexperten und begnadeten Wortjongleur. Die Übergabe der marilligen 40% Überraschung aus der Wachau und das anschließende Foto Shooting sorgte bei den anwesenden Gästen für Erstaunen. Ihre Köpfe steckten plötzlich beisammen und es fielen Worte wie „Anonym“ und „Alkoholiker“, dabei hatte ich das Destillat gar nicht bei Merkur gekauft. Egal, Hauptsache das große sportliche Vorhaben wurde vorerst erfolgreich verborgen um die Massen auf Distanz zu halten. Meine Idee ein eigenes Sackerl für das Lackerl in der Flasche zu kaufen stellte sich als eine Gute heraus. So wurde ich nur von der Kassiererin um 8:45 in der Früh mit einem Lächeln und einem „Prost und schönen Tag noch“ verabschiedet.

Nachdem trainingstechnisch in Sachen Halbmarathon noch nicht die finale heiße Phase begonnen hat, wehrt sich mein innerer Schweinehund derzeit noch mit großem Erfolg im Regen zu trainieren.

Deshalb findet gerade eben eine im Fachjargon titulierte „Trainingspause“ statt. Wie ja einige Leser bereits vermutet haben, bin ich nicht ganz dicht und gerade deshalb möchte ich einen außer-oralischen Flüssigkeitseintritt vermeiden.

Aus dem Bekanntenkreis gibt es bereits potentielle Mitstarter- und Innen für den Halbmarathon in der Wachau. Ich freue mich natürlich über Fans, Mitbewerber und auch über Leute die einfach nur nach schauen kommen, ob es der Herget wirklich tut.

Ja ich werde es tun und zumindest am Anfang selbst bei mir sein.

Ich fessle mich selbst mit dem Draht um die Pferde frei zu lassen. Mit dem Feuer spiele ich und übertreibe – bis das Feuer mit mir spielt. Und jetzt wird es klar und klarer um uns herum. Der Stein ist halb edel, das war uns damals nicht bewusst.

fire

Zwei Seelen sind zu schmerzhaft für eine Brust, für meine Brust, im Reich der Gewissheit. Wir stecken uns in Brand ohne die Gefahr zu erkennen. Oh Gott, dreh ihr nicht den Rücken zu.

ES existiert nicht, wenn ich nicht an die Liebe glaube. Wenn die Liebe an mich glaubt, dann glaube auch ich an mich.

Im Moment der Resignation knie ich nieder. Ich bemerke die Passanten nicht und sie bemerken mich nicht.

Ich falle, falle tiefer und tiefer – in viele schwarze Löcher.

Ich knie am Altar des dunklen Sterns.

Jetzt ist mein Körper eine buddhistische Bettelschale und er bebt und bettelt um zurück zu kommen.

Zurück zu kommen.

Zurück zu meinem Herzen.

Zurück im Rhythmus meiner Seele.

Zurück im Rhythmus meines Unbewusstseins.

Zum Rhythmus, der sich sehnt.

Befreit von jeder Kontrolle.

Ich schlage die Zahlen in den Automat und sehe eine Spiegelung. Ein Gesicht, mein Gesicht, das auf meinen Rücken starrt. Kalte Schauer laufen über ihn und meine Knie werden weich.

Im Moment der Resignation. Im Moment der Einsicht über die Tragweite. Ich bemerke die Passanten nicht und sie bemerken mich nicht.

Die U-Bahn eilt durch die Station des Kreuzes. Die Leute sehen sich nicht an. Ich zähle herunter um den Schmerz zu stoppen.

Ich zähle schneller immer schneller und zähle zähle runter runter runter wird der Schmerz je stoppen?

Die U-Bahn eilt durch die Station des Kreuzes. Die Leute sehen sich nicht an.

Ich zähle herunter um den Schmerz zu stoppen. Im Moment der Resignation. Im Moment der Einsicht über die Tragweite. Ich bemerke die Passanten nicht und sie bemerken mich nicht.


Vielen Dank an U2 für die Inspiration zu dieser Geschichte in Anlehnung an den Song Moment Of Surrender.

Ich freue mich auf Eure 360° Show in Wien!

Heute wurde spät und üppig mitten in den Samstag Nachmittag hinein gebrunched. Müde und schwer fühlte sich meine rote Nase an, doch als ich in den Garten raus ging merkte ich, wie angenehm kühl und bewölkt es war, optimales Trainingswetter. Sina wedelte mir grinsend entgegen, als ich sie fragte: „Sina, gemma eine große Runde?“. Sie versteht sich gut mit meinem Inneren Schweinehund. Los gings über die Donauinsel bis zur Nordbrücke und wieder zurück. Ein langer gerader Weg. „There’s a long, long road to reach your house. And I arrived just before, just before the sunset.“ Und jetzt wird gemütlich in den Abend hinein gechilled mit

What a day…