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Wie manche von Euch schon gelesen haben, zog mich Mutter Erde einst ein wenig stärker an als den Herrn Otto Normalverbraucher mit 70kg. Um genau zu sein war ich fast 2 Otto Normalverbraucher, als ich mir das Ziel setzte in der Wachau den Halbmarathon zu laufen. Am 5.3.2010 startete ich das Projekt Halbmarathon alias Marillenwind. Mir war klar, dass ich unter der damaligen Anziehungskraft ein 2-Personen Schlaf-und-Sauerstoff-Zelt und Proviant für 3 Tage mitnehmen hätte müssen. Deshalb war eine rasche Lösung von Nöten: Heißluftballon, Fettabsaugung, Amputation von Gliedmaßen schloss ich von vornherein aus. Eine möglichst natürliche, schonende aber dennoch sehr effektive Gewichtsreduktion war meine Devise.

Im April beschloss ich neben den Walking Einheiten mit 10in2 Ernährung und Lebensumstellung zu starten. Mit einer gewissen Grundneugierde und Skepsis schaute ich die Videos zum Thema 10in2 von Bernhard Ludwig und startete sogleich mit meinem ersten 1er Tag. Diesen schaffte ich mühelos. War ja auch kein großes Risiko. Da darf man essen wie sonst auch. Doch Tags darauf folgte sogleich ein 0er. Ohne Essen, ohne zuckerhaltige Getränke oder ähnliches, nur 2 Glas Rotwein – und ich war – besoffen – der günstigste Rausch meines Lebens. Zum Glück hatte ich keine Termine mehr. Nach zwei Wochen 10in2 war ich optimal unterwegs, es machte mir richtig Spaß. Das Training legte ich auf die 0er Tage und hatte auch damit kein Problem. In den ersten 2 Wochen verlor ich 7kg und 11cm Bauchumfang. Interessanter Weise war ich an den 0er Tagen wesentlich aufmerksamer und wacher.

Im Laufe des Halbmarathon Trainings habe ich, um einen Muskelabbau zu vermeiden, an 0er Tagen spezielle Proteinshakes eingenommen. Jetzt 2 Wochen vor dem Start in der Wachau hab ich 15 Kilogramm abgenommen und einiges an Muskelmaße zugelegt. Gelegentliche Jokertage (0er an dem trotzdem gegessen wird) wirkten sich nicht negativ aus.

Ich weiß jetzt, dass 10in2 für mich sehr gut funktioniert und ich bin dem 10in2 Team sehr dankbar für diese Methodik. Für mich persönlich ist jedoch ein Ziel, welches darüber steht, als zusätzliche Motivation sehr wichtig. Mein Ziel ist der Halbmarathon in der Wachau am 19.9.2010 also in 2 Wochen. Ich werde hier weiter darüber berichten.

Hier gibts eine detailierte Anleitung zu 10in2.

Ein großes 10in2 Treffen für Fans und Interessierte wird derzeit auf Facebook organisiert.

Nicht Alles was sich reimt ist gut. Meine Schmerzen im Bein wurden im Spital auf den Namen Thrombose getauft. Zum Glück habe ich rechtzeitig gehandelt. Wer weiß in welchen Jagdgründen ich mit „ein Indianer kennt keinen Schmerz“ jetzt jagen würde. Im Moment schmückt ein hautenger Verband mein linkes Bein und ich spritze mir zweimal täglich blutverdünnende Substanzen in den Bauch (kein Bier!). Naja satt machen sie nicht, aber was sein muss muss sein. An Training ist im Moment nicht zu denken, obowhl mein Blut schon so dünn wie eine Zucchinicremesuppe ohne Zucchinicreme sein müsste. Ich gehe zwar bereits ein wenig herum, hab dabei aber noch ziemliche Schmerzen. Am Montag bin ich wieder im Spital und jetzt mach ich mir ein ruhiges Wochenende und wünsche Euch ein eben solches.

Wenn Du es eilig hast, dann gehe langsam! (Zen)

schattenHeute wird der Opfer des Anschlags von 9/11 gedacht. Ich finde die Ereignisse sehr einprägsam und kann mich noch genau erinnern was ich damals gemacht habe. Wie ich die Live Berichterstattung sah und mir die Tränen über die Wangen gerollt sind. Mehr als 3.000 Menschen sind damals gestorben viele Väter, Mütter, Kinder. Unsere Gedanken sind heute bei ihnen und ihren Angehörigen und Freunden. Auch am heutigen Tag sterben, so wie jeden Tag 90.000 Menschen (lt. Welthungerhilfe) an Hunger oder dessen Folgen. Ich denke heute auch an jene, die nicht so spektakulär ums Leben kommen. Während sie verhungern sieht nicht die ganze Welt Live zu und hält den Atem an. Auch sie haben Aufmerksamkeit und Unterstützung verdient, Möglichkeiten dafür gibt es genug, es liegt an uns etwas zu tun! Heute ist eine gute Gelegenheit zu reflektieren, wieviel uns unser Leben wert ist, wie wir damit umgehen, es schätzen, wie groß oder klein unsere ganz persönlichen Probleme sind und wie wir über andere Menschen denken und ihnen begegnen – jeden Tag, jede Minute, jede Sekunde…

Ganz zeitig in der Früh, vor dem Sonnenaufgang, hatte ich heute schon eine Early Morning Meditation auf dem Programm. Zu Mittag ging es für 90 Minuten auf die Donauinsel zum Skaten im lockeren Tempo, ca. 20 km. Ich musste meinen Körper für die abendliche Apres-Ski-Session bei der Almdudler Trachtenpärchen Verleihung schonen. Ja sorry, ich wurde „hinverzaht“ und es war gut so. In Summe ein sehr bewegungsreicher Tag mit viel Musik und einer Entscheidung in Sachen Start. Ich werde mit meinen Skatern am Sonntag zum Rote Nase Lauf antreten um noch mehr Kilometer und Euro für die Rote Nase Clowns einzufahren. Einige Freunde haben sich schon angekündigt um mich anzufeuern. Es würd mich freuen, wenn auch Du dabei bist. Eine Einzahlung ist noch möglich und jeder Euro zählt. Es geht um unsere Kinder, die hoffentlich nie im Spital sein werden und falls doch, viel Spaß daran haben. Da geht sicher noch was, vielen Dank!

Neueste Studien zeigen, dass ein abwechslungsreiches Trainingsprogramm das Fundament für eine optimale Wettkampfvorbereitung schafft. Somit erklomm ich heute, nach meinen Geschäftsterminen die Leiter im Garten.Hecke Bewaffnet mit einer großen fetten elektrischen Heckenschere galt es die wuchernden Tujen zu kürzen. (Leichte) Gartenarbeit hat etwas Meditatives. Geschmeidig tanzte ich also mit der, um mich und sich schwingenden, Heckenschere auf der Leiter herum. Für einen außenstehenden Beobachter war es nicht immer klar, wer hier wen führte und vor allem, was hier vor sich ging. Beim Ablegen nahm sich die Heckenschere dann ein Herz und schnitt mein T-Shirt  durch ohne mich persönlich anzugreifen. Das nenne ich mal Präzision, danke für das Luftloch, liebe Schere! Zum Glück blieb auch mein direkter Mitbewerb des Wettkampfs am Sonntag, die rote Nase, unversehrt. Na sicher, wir kämpfen mit fairen Mitteln. Also Summa Summarum heute:

  • 2 Stunden Leiter rauf und runter stolpern
  • Heckenschere geschwungen und dabei 15 Meter Hecken gestutzt
  • dem T-Shirt ein künstliches Luftloch zugefügt
  • kurzfristig meditiert und dabei geschwitzt
  • Rote Nase hat es wieder mal vorgezogen wegzuriechen

Mein besonderer Dank geht heute an Bettina und Mario für deren Sponsoring-Spende an die Rote Nasen Clown Doctors. Weitere Sponsoren sind natürlich herzlich willkommen.

Heute wurde spät und üppig mitten in den Samstag Nachmittag hinein gebrunched. Müde und schwer fühlte sich meine rote Nase an, doch als ich in den Garten raus ging merkte ich, wie angenehm kühl und bewölkt es war, optimales Trainingswetter. Sina wedelte mir grinsend entgegen, als ich sie fragte: „Sina, gemma eine große Runde?“. Sie versteht sich gut mit meinem Inneren Schweinehund. Los gings über die Donauinsel bis zur Nordbrücke und wieder zurück. Ein langer gerader Weg. „There’s a long, long road to reach your house. And I arrived just before, just before the sunset.“ Und jetzt wird gemütlich in den Abend hinein gechilled mit

What a day…

Schwebende Meditation

Schwebende Meditation

Als ich gestern Abend, auf der Suche nach einem Zitat, vor mich hin surfte hab ich auf einer Website eines meiner Fotos entdeckt. Ich blickte auf das Impressum der Site und konnte weder einen Verweis noch eine Info zu meiner Person erkennen. Das gibts ja nicht! Ärger kam in mir hoch. Ich sah mir die Website genauer an und stockte plötzlich beim Lesen und wurde sehr nachdenklich. Da war ein Nachruf auf den Ersteller der Site. Er ist vor ein paar Monaten verstorben. Mit einem Schlag ändert sich mein Gefühl in Dankbarkeit. Danke, dass Du mein Foto „Schwebende Meditation“ ausgewählt und verwendet hast. Es freut mich sehr und regt mich zum Nachdenken über mich selbst an. Was ist wichtig im Leben und worauf kommt es wirklich an? Macht Freude und Dankbarkeit nicht freier als Ärger? Deine Freunde beschreiben Dich als jemanden, der nach dem Motto „Wir sind in jeder Minute frei, uns für das Positive zu entscheiden“ gelebt hat. Eine tolle Lebenseinstellung! Vielen Dank an Dich, lieber Unbekannter und an Deine Freunde, für diese sehr berührende persönliche Lektion. Ich teile sie gerne mit den Lesern meines Blogs.