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Mit 99 Jahren hat er einen neuen Weltrekord aufgestellt und ist den Halbmarathon durchgelaufen. Fauja Singh, gebürtiger Inder, sorgte beim Luxemburg-Marathon für Furore. Niemals zuvor gab es einen älteren Finisher bei einem Halbmarathon. Der „Tornardo mit dem Turban“ wird mich bei meinem Halbmarathon Marillenwind in der Wachau als geistiger Mentor begleiten. Was für ein Vorbild! Besonderen Dank an Achim Achilles für Deinen Blogbeitrag!

Der Marillenwind Frühstücksgewinner Wolfgang, der sich spontan entschlossen hat beim Halbmarathon in der Wachau gemeinsam mit mir anzutreten hat ebenfalls bereits jetzt mit dem ersten Training begonnen. Mit großem Erfolg konnte er ein Überschwappen seines Frühstücks unterbinden – hier die Details: „Donnerstag, 13.5.2010. Christi fährt in den Himmel. Und anstatt dass ich brav in die Kirche fahre, habe ich meine erste kleine Umrundung der alten Donau gemacht. Bis Wagramerbrücke und über Birnerbrücke retour für alle Insider 5,4 km. Frühstück hat sich unterwegs bei Oberkante Unterlippe eingependelt, es blieb aber drin. Und ich lebe noch halbwegs, was ich als Erfolg werte. Heute und morgen leide ich still, und dann gibts die nächste Trainingseinheit.“

Wolfgang, ich gratuliere, dass Du Dein Frühstück überreden konntest, den von der Schwerkraft bevorzugten Weg einzuschlagen. Wir bleiben in Kontakt und berichten bald von unserer nächsten Lagebesprechung.

Und was geht bei mir? Heute in der Früh fand nach einem Monat „10in2 Lustvoll Leben“ die Abwaage statt. Ich bin sehr glücklich über das Ergebnis und zwar

-9 kg und -12 cm Bauchumfang.

Ich vertrage das 10in2 sehr gut, kombiniere es jedoch auch mit mentalen Trainings- und Coaching Einheiten. Ich fühl mich sehr wohl und leistungsfähig. Derzeit gehe ich zügig trotz Regen und Aschewolke ca. 15 km pro Woche. Bei detaillierten Untersuchungen meiner Außenhülle konnten die Ärzte keine durch Aschepartikel ausgelösten Aschlöcher an mir finden, die nicht schon vor dem Vulkanausbruch da gewesen wären. Liegt wohl an meiner noch niedrigen Geschwindigkeit, oder bin ich etwa gar zu klein? Egal Hauptsache keine zusätzlichen Schäden! Bei weiterem Erfolg nach Plan steht einem Lauftraining ab Anfang Juli nichts mehr im Weg. Ich freu mich schon sehr darauf und bedanke mich für Eure Unterstützung!

„Gestern hab ich mir vorgenommen heute Morgen trainieren zu gehen. Doch es regnet in der Früh naja und wenn nicht, zumindest haben sie im Radio Regen angesagt und es ist noch viel zu finster draußen und im Bett ist’s noch so schön warm und und und…“

Schon mal eine ähnliche Situation erlebt? Was hilft da?

FeelingEin Ziel zu haben und einen Plan ist schon mal nicht falsch. Das Ziel im Kopf mit einer positiven Situation, Bild, Gefühl, Empfindung, Musik, Bewegung zu verknüpfen ein weiterer Schritt zum Erfolg. Nun ist es einfach dieses aufzurufen und schnell stellt sich das Unterbewusstsein und in Folge  unser Körper auf das Vorhaben ein und fühlt schon mal vor, wie es nachher sein wird. Etwas geschafft zu haben, das uns bei der Zielerreichung unterstützt, sei es im sportlichen, privaten oder beruflichen Umfeld. Und am Abend im Bett noch mal durchzuatmen und die Melodie im Geiste abzuspielen und verdient einzuschlafen.

Natürlich darf dieses legale Mental-Doping auch vor Business Terminen, Auftrittenoder auch vorm Zahnarzt Termin konsumiert werden.

Aber Achtung, auf unsere Umgebung wirkt es ansteckend, wie das Video eindrucksvoll beweist.

Nach einigen sportlichen Herausforderungen widme ich mich heute aus gegebenen Coaching Anlass einem Kulturthema und komme gleich auf den Punkt.

Ist Unternehmenskultur zu managen?

Die Skala reicht hier sehr weit, von der Theorie „Wenn organisatorische Kultur durch das Unbewusste entsteht und somit nicht immer ‚ordentlich‘ ist, dann ist es unwahrscheinlich, dass Anstrengungen eine solche Kultur zu managen, präzise vorhersehbar oder kontrollierbar sind.“ Krefting und Frost, bis zur selbst erlebten Praxis „Ich sage wie meine Unternehmenskultur funktioniert und wer damit nicht klar kommt der kann gehen!“. Aus meiner Sicht liegt die Problematik in der Form der Kommunikation. Wenn Führungskräfte etwas „nur“ sagen und nicht leben, dann merken dies die Mitarbeiter sehr rasch. Es entwickelt sich eine eigene Subkultur, die im Worst Case sogar den Gegenpol zur gewünschten Unternehmenskultur bildet. Die Unternehmensführung steht dann vor zumindest einem Problem, welches sie zwar spürt, jedoch selten lokalisieren bzw. in weiterer Folge lösen kann. Laut einer Umfrage von n-tv.de aus dem Jahr 2008 haben in Deutschland 24% aller Beschäftigten innerlich gekündigt. Das bedeutet jeder Vierte kündigt eben aus diversen Gründen nicht und bleibt dem Unternehmen trotzdem „treu“. In manchen Unternehmen sind das wesentlich weniger und in anderen dafür erschreckend mehr. Weniger das Gesagte sondern mehr das Gelebte, das Vorgelebte nährt eine Unternehmenskultur.

Das ist doch eine Überlegung wert, bei der Planung der Mitarbeitergespräche und der diesjährigen Weihnachtsrede 😉

schattenHeute wird der Opfer des Anschlags von 9/11 gedacht. Ich finde die Ereignisse sehr einprägsam und kann mich noch genau erinnern was ich damals gemacht habe. Wie ich die Live Berichterstattung sah und mir die Tränen über die Wangen gerollt sind. Mehr als 3.000 Menschen sind damals gestorben viele Väter, Mütter, Kinder. Unsere Gedanken sind heute bei ihnen und ihren Angehörigen und Freunden. Auch am heutigen Tag sterben, so wie jeden Tag 90.000 Menschen (lt. Welthungerhilfe) an Hunger oder dessen Folgen. Ich denke heute auch an jene, die nicht so spektakulär ums Leben kommen. Während sie verhungern sieht nicht die ganze Welt Live zu und hält den Atem an. Auch sie haben Aufmerksamkeit und Unterstützung verdient, Möglichkeiten dafür gibt es genug, es liegt an uns etwas zu tun! Heute ist eine gute Gelegenheit zu reflektieren, wieviel uns unser Leben wert ist, wie wir damit umgehen, es schätzen, wie groß oder klein unsere ganz persönlichen Probleme sind und wie wir über andere Menschen denken und ihnen begegnen – jeden Tag, jede Minute, jede Sekunde…

Um es gleich vorweg zu nehmen. Wir haben gewonnen. Na gut sie hat gewonnen um eine Nasenlänge, dafür hat sie mir auch den Weg gezeigt und ich skatete einfach immer der Nase nach. Ich habe sie durchs Ziel getragen und wir haben uns wieder versöhnt, meine rote Nase und ich.

feuer

Im ersten Drittel der Strecke ging es noch relativ locker dahin, ich war von meiner Herzfrequenz etwas über der geplanten und fühlte mich sehr wohl. Mit der Zeit merkte ich jedoch, dass der Boden auf der Prater Hauptalle wesentlich rauer als jener auf der Donauinsel war, wo ich in der Vorbereitung immer (1 Mal) trainierte. Ab der Halbzeit rüttelte es mich ziemlich durch und mir war, als wären meine Sohlen aus Feuer und meine Beine aus Parkinson. Bei den letzten 5 Kilometern kamen dann starke Glücksgefühle dazu und mir wurde immer klarer, dass ich mein Ziel erreichen und den Marathon schaffen werde. Überglücklich bin ich nach 42km ausgerollt und wurde von meinen Lieben empfangen. Mittlerweile kann ich wieder so halbwegs gehen, lasse die Schmerzen ziehen und spüre gerade wie meine mentale Stärke wächst und wächst. Ich werde gleich damit arbeiten, eine Strategie entwickeln und diese in meinen Coachings verwenden.

skaten

Vielen Dank, an Alle die mich bei meinem sehr spontanen Vorhaben so zahlreich unterstützt haben. Es kamen mehrere hundert Euro für die Rote Nasen Clowns zusammen.

Was machen erfolgreiche Sportler am Tag vor dem Wettkampf? Genau sie gehen nochmal so richtig fort zum Abfeiern. Genau das werd ich heute  auch tun. Ob ich schon aufgeregt bin? Nein, keineswegs ich war ja schon öfter fort, allerdings noch nie bei der 70er Feier meines Onkels Seppi. Der ist ein sehr lustiger Zeitgenosse, da gibts immer viel zu lachen mit ihm. Ich freue mich schon auf diese tolle Einstimmung um hoffentlich gleich Morgen weiter zu lachen beim Rote Nasen Lauf. Nachdem sich mittlerweile schon ein ganzer Fanclub an Freunden angemeldet hat, werde ich kurz die Details zu meinem Start bekanntgeben. Also, es geht morgen Sonntag 6.9. um 13:00 für mich los und zwar starte ich im Wiener Prater Ecke Meiereistrasse Praterhauptalle mit meinen Skates. Ich würd mich sehr freuen wenn auch DU dabei bist. Für jene die nicht vor Ort sein können, wird eine Twitter Live Schaltungdurch mein Betreuerteam installiert. Berichte direkt vom Streckenrand gibt’s dann über http://www.twitter.com/martinherget

Also bis dann

Martin

ps. so ähnlich war die Vorbereitung 🙂

golfHeute hatte ich eine ganz besondere Trainingseinheit. Zur Abwechslung wieder mal mit Bewegung, im Rahmen der XING After-Work Golf Runde mit Führungskräften und Unternehmern. Ist Golf ein Sport? Na klar, ich bin ca. 12 km in 4 Stunden gegangen. Ok, ich gebe zu das Tempo ist nicht gerade berauschend, dafür habe ich aber einige Bälle verschlagen, geschlagen, getroffen, gesucht und bin ca. 2,345 Millionen Gelsen ausgewichen. Dadurch habe ich über 3.000 kcal verbrannt (das entspricht übrigens exakt der Menge, die ich beim gestrigen Ernährungscamp zugeführt hatte). Auch wenn es kein vorgabewirksames Turnier war, freue ich mich sehr den ersten Platz in der Nettowertung erspielt zu haben. Vielen Dank an meine Flightpartner Roman und Max für die humorvolle und lockere Runde. Danke auch an Euch Elfe und John für den Preis, ich werde mir gleich mal einen Kaffee machen 😉

Mobiler Kreisverkehr

Mobiler Kreisverkehr

Treffen einander zwei Safari Gurus an der Tankstelle. Sagt der eine zum anderen: „Hey was machst Du mit dem Kreisverkehrschild auf dem Rücksitz?“ Daraufhin der andere: „Na ganz einfach, wenn wir von einem Löwen verfolgt werden, werfe ich das Schild raus um ihn zu verwirren, drehe 2 Runden, blinke links und fahre rechts aus dem Kreisverkehr raus.“

Diese Blinktaktik habe ich auch schon in unseren Breiten bei Verkehrsteilnehmern beobachten dürfen, wobei weit und breit kein Löwe zu sehen war. Das Positive daran, sie haben eine Entscheidung getroffen.

Wie auch immer die Blinkgewohnheiten sind, eine Exit Strategie für den Kreisverkehr zu haben ist sicherlich von Vorteil. Geht es uns nicht Allen manchmal so, dass unsere Gedanken immer wieder um ein Thema kreisen, ohne ein wirkliches Ergebnis zu produzieren. Wir bleiben hängen, drehen ein paar Runden, legen es beiseite um innerhalb kürzester Zeit wieder ein paar Runden zu drehen, entweder bewusst oder unbewusst.  Keine Entscheidung zu treffen wie wir damit umgehen raubt uns Energie für andere Dinge und bringt uns nicht weiter. Sich bewusst dem Thema widmen, ein paar Runden im Kreis drehen, es aus verschiedenen Perspektiven betrachten, um dann einen Weg einzuschlagen anstelle weiterer „leerer Runden“ schafft Ergebnisse, neue Freiräume und Wachstum. Und der Löwe? Ja genau, den lassen wir weiter laufen.

Schwebende Meditation

Schwebende Meditation

Als ich gestern Abend, auf der Suche nach einem Zitat, vor mich hin surfte hab ich auf einer Website eines meiner Fotos entdeckt. Ich blickte auf das Impressum der Site und konnte weder einen Verweis noch eine Info zu meiner Person erkennen. Das gibts ja nicht! Ärger kam in mir hoch. Ich sah mir die Website genauer an und stockte plötzlich beim Lesen und wurde sehr nachdenklich. Da war ein Nachruf auf den Ersteller der Site. Er ist vor ein paar Monaten verstorben. Mit einem Schlag ändert sich mein Gefühl in Dankbarkeit. Danke, dass Du mein Foto „Schwebende Meditation“ ausgewählt und verwendet hast. Es freut mich sehr und regt mich zum Nachdenken über mich selbst an. Was ist wichtig im Leben und worauf kommt es wirklich an? Macht Freude und Dankbarkeit nicht freier als Ärger? Deine Freunde beschreiben Dich als jemanden, der nach dem Motto „Wir sind in jeder Minute frei, uns für das Positive zu entscheiden“ gelebt hat. Eine tolle Lebenseinstellung! Vielen Dank an Dich, lieber Unbekannter und an Deine Freunde, für diese sehr berührende persönliche Lektion. Ich teile sie gerne mit den Lesern meines Blogs.

WWW – Wochenende Waldviertel Wandern. Naja wandern ist ein wenig übertrieben, Schwammerl suchen war angesagt.

Wie geht man das an?

Erst mal wird Google Earth angeworfen und ein möglichst großes Waldstück gesucht. Weil je größerer der Wald desto größer die Schwammerl 🙂 Dann werden Freunde mit eingeladen – begnadete SchwammersucherInnen die auch bestmögliche Plätze in der Steiermark kennen. Diese werden in Richtung potentiellem Schwammerlparadis im Waldviertel umgeleitet. Nun wird eine Zeit lang gesucht bis der Ort lt. GPS korrekt ist.

Auf die Plätze, fertig, Schwammerlsuchen

Allerdings, hmmm – mit wenig Erfolg. Zum Glück zierten 2-3 doch eher suspekte Exemplare den Boden und sorgten für kurzfristige Erheiterung bei den Schwammerlexperten. Bald war klar, ein Kurskorrekturmanöver musste her. Die erfolgsversprechende Lösung ging verstärkt in Richtung Nadelwaldsuche, was ja im Waldviertel eine Leichtigkeit war. Der Ortswechsel war geprägt von sich versteckenden Pilzen. Wir haben kurz darüber philosophiert, ob es nicht „wir gehen Schwammerlfinden“ heißen sollte um dann nach einiger Zeit ein Grollen zu vernehmen, welches aus der Magengegend zu kommen schien. Die Zeit des Suchens war vorbei, wir wechselten auf

Modus „Finden“

ein voller Erfolg – wir fanden sogleich ein herrliches Wirtshaus mit einem tollen Fiakergulasch. Schwammerl waren leider aus – das nächste Mal geht es wohl in die Steiermark, zum Schwammerlfinden…

TED – Wie Schwammerl die Welt retten können