Öffentlicher Protest der Mitarbeiter

Soeben gingen die Redakteurinnen und Redakteure des Aktuellen Dienstes des ORF mit einem Video an die Öffentlichkeit. Sie fordern die Einhaltung des in der österreichischen Verfassung festgeschriebenen Rechtes auf Unabhängigkeit des ORF.

Die Frage, die ich mir stelle ist: Was muss schon alles passiert sein, damit Mitarbeiter diesen Schritt ergreifen?

Unabhängig von der aktuellen Situation des ORF ist es für eine Unternehmensführung essentiell einen guten Kontakt zu den Mitarbeitern zu haben. Ich habe Unternehmen erlebt, ich denen selbst unpopuläre Entscheidungen, die negative Auswirkungen auf Mitarbeiter hatten, für diese verständlich und nachvollziehbar dargestellt und somit, wenn auch manchmal zähneknirschend, akzeptiert wurden.

Aus Sicht der erfolgreichen Unternehmensführung ist hier ein Austausch essentiell. Zu hören, zu sehen, zu fühlen, was den Mitarbeitern wirklich wichtig ist und auch umgekehrt.

Wenn man jedoch monate- und jahrelang aneinander vorbei lebt, dann hat dies unweigerliche Konsequenzen. Und diese beginnen zumeist schon im Kleinen nicht erst beim öffentlichen Protest. Etwa haben Mitarbeiter geistig schon gekündigt und arbeiteten als freie radikale Undercover-Zombies trotzdem für oder besser gesagt gegen das Unternehmen weiter. Leider merkt man bei mangelnder Sensibilität in der Unternehmensführung davon nichts. Was irgendwann zumeist doch auffällt ist, dass die so genannte „Performance“ in letzter Zeit nachgelassen hat. Hohe Fluktuation, Anstieg der Krankenstände, eine steigende Anzahl unzufriedener Kunden, spätestens dann sollten auch bei der unsensibelsten Unternehmensführung die Alarmglocken läuten…

Könnte auch in Ihrem Unternehmen ein derartiger Aufstand stattfinden? Nein? Was macht Sie so sicher? Was machen Sie heute, damit es morgen nicht auch in Ihrem Unternehmen passiert?

httpv://www.youtube.com/watch?v=o6SzZmMNfNg

„Warum machen Sie das eigentlich?“, musste ich als Chef den Bewerber, im Film Lebenslauf von Christopher Korkisch, fragen. Als Antwort bekam ich: „Ich kann gar nicht anders!“. Das trifft für mich persönlich wohl auch auf das Projekt Marillenwind zu. Es braucht eine Idee, die ein Feuer in mir entfacht, dann kommt auch rasch der Spaß dazu diese umzusetzen. Daraus entsteht ein Weg der in das TUN mündet.

Gerne schreibe ich darüber, weil es mich motiviert und manchmal andere Menschen inspiriert auch Kraft und Mut zu fassen um Dinge anzugehen. „Von nichts kommt nichts“ hatte mein Opa immer gesagt. Ich glaube er freut sich wenn er bemerkt, wie ich seinen Rat umgesetzt habe.

Rückblick

Wie ich bereits berichtet habe sind die Feiern des Vorjahres und die sportliche Pause, die sich über die Wintermonate zog leider auch gewichtsmäßig nicht spurlos an mir vorüber gegangen. Im Vergleich zum Vorjahr ging ich mit weiteren 5 kg Übergebäck ins Rennen. Dafür habe ich heuer die Thrombose ausgelassen, was sich als sehr gute Entscheidung herausstellte. Mit bereits mehr als 300 Kilometer in den Beinen wurde ich heuer immer öfters auf Partys beim Mineralwasser trinken erwischt.

Der Tag X

Der vom Wetterbericht versprochene Rückenwind traf pünktlich ein. Leider nicht auf der Laufstrecke sondern 200 km weiter westlich. In der Wachau war es fast windstill.

Beim Übersetzen mit der Fähre nach Spitz an der Donau bot sich uns eine wunderschöne Skyline von ca. 2.420 in die Donau urinierenden Athleten. Kaum angelegt auf der anderen Seite des Pipistroms, ging es im Startblock gleich mal 800 Meter zurück, ich wollte nicht von 20km/h Läufern überrannt werden. Bei sonnigem Wetter stieg die Temperatur diesmal leider nahe an die 30°C Marke. Das ist höchstens für einen Wiesenlieger und Sonnenanbeter optimal. Leider lagen auch ein paar Leute unfreiwillig am Streckenrand und mussten w.o. geben.

Der Mann ohne Windschatten

Ich entschied mich dafür viel Wasser in und über mich zu leeren und schaffte es so bis km 10 relativ problemlos. Dort wurde ich von einem Marathonläufer überholt und zwar dem Führenden. Er hatte bereits 30 km zurück gelegt! Den Versuch mich in seinem Windschatten zu heften lies ich dann jedoch rasch bleiben, weil ich bemerkte, dass dieser Mann keinen Schatten warf.

Das Finale

Beim zweiten Teil der Strecke nahm mein Kopf trotz Kühlung an Hitze und die Beine an Gewicht zu – Tempo weiter reduzieren auf schnellen Gehschritt. Mittlerweile überholten mich immer mehr Rettungsautos und ich überlegte kurz einen Umstieg, entschied mich dann doch auf eigenen Beinen ins Ziel zu kommen. Die Runde in Krems war, obwohl ich sie schon kannte, wirklich sehr fies, die letzten 3 Kilometer führen zuerst direkt am Ziel vorbei und dann nochmal ziemlich weit weg vom selbigen.

Nach knapp über drei Stunden und zwanzig Minuten war ich dann erschöpft aber glücklich im Ziel. Trotz des höheren Startgewichtes und der wesentlich höheren Temperatur unterbot ich meine Bestzeit aus dem Vorjahr um über 3 Minuten. Unbeschreibliches Glück, Freude und natürlich auch Erschöpfung überkamen mich im Ziel.

Und jetzt?

Heute am Tag danach spüre ich sogar dort Muskeln, wo keine sein sollten. Kein Gejammer! Ich blicke nach vorne und freue mich schon auf Neues. Apropos Zukunft. Nachdem Euch die Marillenwind Beiträge so gefallen haben und ich etwas von meinem Erlebtem weiter geben möchte, habe ich beschlossen ein Buch über das Projekt Marillenwind, die Erlebnisse und Erfahrungen während der Vorbereitung und des Halbmarathons in der Wachau zu schreiben.

Während das halbe Land direkt vor Ort, mit dem urlaubsbedingtem Retten von Griechenland, der EU, den USA und bald auch China, beschäftigt ist, kümmert sich manche Eine sogar darum, die Wirtschaft im eigenen Land aufrecht zu halten. Gänzlich ohne Erholung? Nein, das muss nicht sein! Deshalb gibt’s von mir heute ein Rezept für den 1 Minuten Urlaub.

Zutaten

  • Meeresrauschendes Video
  • Strandbild
  • Schreibtischunterlage
  • Schreibtischlampe (eingeschaltet)
  • Eine Prise Meeressalz
  • 2 Hände voll Gries
  • 10 Liter warmes Wasser
  • Chef oder Kollegin zur Assistenz

httpv://www.youtube.com/watch?v=9ViTXgAb-vo

Ablauf

  1. Lippen anfeuchten und Meeressalz auftragen
  2. Video mit Meeresrauschen starten
  3. Strandbild für ein paar Sekunden ansehen
  4. Augen schließen
  5. Assistent läßt Dich die Schreibtischlampe ääähm Sonne auf der Haut spüren (Auf nötigen Abstand achten!)
  6. Assistent täuscht durch rhythmisches fächern der Schreibtischunterlage eine gleichmäßige steife Brise vor
  7. Du öffnest leicht den Mund um der Brise Einlass zu gewähren
  8. Mit der Zunge streichst Du über die Lippen um das Salzaroma aufzunehmen
  9. 2 Hände voll Gries durch die selbigen rieseln lassen
  10. Assistent leert Dir dabei schubweise warmes Wasser über die Füße

Ich wünsche angenehme Erholung.

Tagtäglich treffen wir Entscheidungen. Die meisten davon trifft zum Glück unser Unterbewusstsein. Atmen oder zum Beispiel die Spannung eines gasbedrängten Schließmuskels in einem öffentlichen Verkehrsmittel zu halten. Darum kümmert sich in der Regel unser Unterbewusstsein, außer der Druck wird zu groß, dann braucht es auch schon mal aktives Management. Wie ich letztens in der U6 feststellen durfte, scheint sich so mancher bei einer U-Bahnfahrt mehr zu entspannen, als es den Nasen der anderen Fahrgäste lieb ist. Aber das ist eine andere Geschichte…

 

Manchmal sind Entscheidungen zu treffen, die schwerwiegende Auswirkungen nach sich ziehen und trotzdem getroffen werden müssen. Wenn ich mit Menschen zu tun habe, die vor derartigen Situationen stehen und damit meine ich nicht flatulieren (JA/NEIN/BISSCHEN), sondern Entscheidungen die Konsequenzen auf Menschen und Unternehmen haben, dann braucht es dort einen Wechsel der Rolle und der Perspektive um auf jener Ebene operieren zu können, die diese Situation erfordert. Was ich damit meine? In Sachen schwere Entscheidung treffen werde ich ab jetzt diesen Kurzfilm zeigen (Danke Christopher)

httpv://www.youtube.com/watch?v=uBC8FpOa8dw

Heute hat der 28. Vienna City Marathon stattgefunden

Viele Starter nahmen auch den Halbmarathon in Angriff und kamen erschöpft aber glücklich ins Ziel. Auch ich hab mir zu Beginn des Jahres das Ziel gesetzt beim Halbmarathon in Wien durch selbiges zu laufen. Eine kurze Suche nach Herget in der Ergebnisliste, die ich eben durchgeführt habe, zeigte mir eine sensationelle Zeit und zwar 2:18:21 für den Halbmarathon. Herzliche Gratulation an dieser Stelle an Claudia Herget.

Mich selbst habe ich nicht gefunden (also in der Ergebnisliste). Dies mag wohl daran liegen, dass ich nicht gestartet bin. Nach dem Halbmarathon in der Wachau wollte ich heuer den Halbmarathon in Wien laufen. Aufgrund aufkommender Knieschmerzen beim Training und dringendem Abraten meines Arztes, habe ich jedoch beschlossen, zwar weiterhin ein bewegtes Leben zu führen, vor dem nächsten Halbmarathon allerdings noch mehr Ballast abzuwerfen.

Niederlage?

Ja klar, auf den ersten Blick schon. Jedoch ist mir, bei näherer Betrachtung, meine Gesundheit wichtiger. Ich spüre es geht in die richtige Richtung mit mir, Sport ist nicht nur ein fixer Bestandteil meiner Wochenplanung, sondern macht mir mittlerweile auch Spaß. Allein das werte ich schon als Erfolg.

 

Wird es heuer wieder einen Marillenwind in der Wachau geben?

Hmmm, mal sehen wie sich die nächsten Wochen und Monate in Sachen Gesundheit entwickeln – schaumermal – ich werde berichten 😉

Herzliche Gratulation…

…an Alle die heute gelaufen sind, ich habe großen Respekt vor den Leistungen. Herzliche Gratulation auch an Alle die beschlossen haben, trotz Anmeldung heute nicht an den Start zu gehen. Manchmal braucht es auch diese schweren aber wichtigen Entscheidungen etwas nicht zu tun.

Das Wichtigste beim Golfen ist die perfekte Bewegung, Top Equipment und die verbissene Einstellung zum Sieg. Nur so ist es auch als Hobbyspieler möglich sein Handicap kontinuierlich zu verbessern. Konsequentes Training ohne Ablenkungen sind der Garant für den Erfolg.

Für den Misserfolg, um genau zu sein, denke ich.

Ich spiele Golf, weil es mir Spaß macht mit anderen gemeinsam die Natur zu genießen, zu lachen und achtsam zu sein. Ob ich dadurch mein Handicap verbessere ist mir nicht wichtig. Für mich steht die Freude am Spiel, an der Bewegung und der Begegnung im Vordergrund, wie auch sonst abseits des Platzes.

Passend dazu ein gutes Video mit überraschendem Ende (Markus Salzger – PGA Head Professional)

Wie letztens angekündigt habe ich gestern, im Rahmen des Cercle of Excellence der ICF (International Coach Federation), eine Präsentation zum Thema Social Media gehalten. Im bekannten Format, mit nötigem Ernst 😉 und anschließendem Dialog im Kreise von Kolleginnen und Kollegen. Für Interessierte und zum Nachlesen stelle ich meine Präsentation wieder online. Am Ende der selbigen findet ihr in einer Mindmap die kurze Zusammenfassung unseres Dialogs über Social Media. Anbei nun die PREZI Präsentation, viel Spaß! (auf PLAY drücken, dann auf MORE und auf FULLSCREEN).

 

Einmelden und ein Frühstück gewinnen

Kennt ihr skurrile Fake Profile auf Facebook? Dabei handelt es sich um Personen die vermeintlich nicht real existieren sondern zum Beispiel für Werbezwecke angelegt werden.

Hier ein paar Ideen zu möglichen Fakes

  • du und deine Freunde kennen die Person nicht persönlich
  • du wirst von der Person regelmäßig zu Veranstaltungen eingeladen
  • die Person postet monoton Werbung für ein Unternehmen oder Veranstaltung
  • die Person gibt so gut wie nichts über sich Preis
  • die Personen reagiert nicht auf Anfragen
  • die Person markiert deine Freunde und dich auf Fotos auf denen du nicht drauf bist
  • etc.

Na, fallen dir schon ein paar deiner (Ex-)Kontakte ein? Ich suche die TOP 3 für meinen Vortrag über Social Media. Platz 1 wird von den Teilnehmern direkt vor Ort gewählt. Den ersten Einmelder des Sieger Fake Profils lade ich zu einem Frühstück ein. Falls es sich bei dem vermeintlichen Fake Profil doch um eine reale Person handelt (ich werde sie kontaktieren), so wird diese natürlich auch zum Frühstücken eingeladen.

Einmeldungen bitte per Mail bis 27.3.2011 – Danke!

Aus Datenschutzgründen werde ich vermeintliche Fake Profile und deren Einmelder nur bei Einverständnis veröffentlichen und entfremdet bei meinem Vortrag präsentieren.

Liebe Kinder: die Steigerung von bad ist worse und worst. „badest“ bitte nicht in die Englisch Schularbeit schreiben, in der Deutsch Schularbeit darf es hingegen vorkommen.

Gerne stelle ich euch heute eine junge Kollegengruppe vor, die sich um das lösungs- und zielorientierte Begleiten von Thermen kümmert. Sie unterstützen Thermen bei deren Weiterentwicklung und bei deren Anliegen. Dadurch wird es Thermen in Zukunft möglich sein nicht mehr ins Burnout zu schlittern, sie werden ihre Kommunikation optimieren, erfolgreicher sein und mit Ihrem Energiehaushalt besser umgehen lernen. Davon profitieren letztendlich auch die Thermen Besucher, so wie ich heute einer war.

Die Therme Wien (ehem. Therme Oberlaa) hat ab sofort nicht nur einen sondern gleich mehrere dieser Thermen-Coaches, die in kleinen Glashäusern mit der Aufschrift „Thermen-Coach“ am Beckenrand wachsen und gedeihen. Sie sind sehr freundlich und stets um das Wohl der Therme bemüht. Sehr zu empfehlen ist sie, diese gecoachte Therme Wien, groß, kinderfreundlich und doch auch einige Ruhebereiche und das Wichtigste: Optimal gecoachtes Thermalwasser.

Meine Achtsamkeit ließ mich jedoch rasch erkennen: Es gibt keinen Bademeister mehr. Heast, do deaf ma net einespringan!* zu rufen ist jetzt ebenfalls die Aufgabe der Thermen-Coaches.

Der Sommer naht und die vielen Coaching Ausbildungen werden mit Sicherheit für einen weiteren Anstieg der Geburtenrate bei den Coaches sorgen. Nur eine Frage von Wochen, bis sie das Licht der Welt erblicken:  der Freibad-Coach, der Sonnenbrand-Coach, der Bierschaum-Coach, der Sausage-Coach oder wenn wir schon dabei sind der Nimm-Ein-Sackerl-für-mein-Gackerl-Hundebesitzer-Coach…

Eines ist fix. Als Coach gehe ich nur mehr in Thermen, die von Thermen-Coaches gecoacht werden und vor dem Winter lasse ich meine Gastherme überprüfen. Richtig, ebenfalls von einem Thermen Coach 😉

*Wienerisch für: Entschuldigen Sie bitte, in diesem Areal des Bades sind Rand- und Beckensprünge untersagt.

Das aus für Rauchzeichen?

Im Rahmen des Cercle of Excellence der ICF (International Coach Federation) durfte ich heute eine Präsentation zum Thema Online Coaching halten. Besonders spannend und lehrreich war der anschließende Dialog im Kreise von Kolleginnen und Kollegen. Online Coaching ist mit Sicherheit eine Form des Coachings, die unsere Zukunft als Coaches und Berater bereichern wird. Anbei stelle ich gerne meine PREZI Präsentation für Euch zur Verfügung, viel Spaß! (auf PLAY drücken, dann auf MORE und auf FULLSCREEN).

Bald werde ich in einem weiteren Cercle of Excellence der ICF über die Social Media und Web 2.0 Strategien für Coaches vortragen, ich freu mich darauf. Weitere Details folgen in Kürze…