Gestern war ich auf einer 10km Runde mit einem Sparring Partner und 10in2 Kollegen aus meiner Gewichtsklasse. Der Mann hat wirklich was drauf und er hat die ganze Zeit geredet, während ich damit beschäftigt war zu Nicken und möglichst unauffällig zu überleben.

Gut er kommt aus einem Hochgebirgsdorf (Klosterneuburg). Für ihn war die Flachheit des Donauparks wohl so als würde ich mit Rückenwind die Streif hinunter joggen. Muskelkater habe ich heute keinen, macht für mich derzeit auch keinen Sinn.

Nächste Woche ist Startnummernabholung und eine letzte Lagebesprechung mit dem Marillenwind Team. Ich fühle mich sehr fit und freue mich schon auf den Start. Gesundheitlich geht es mir zum Glück wieder wesentlich besser, so dass ich den humorvollen Rat meines Arztes zur abschließenden Vorbereitung befolgen werde und vor dem Start noch den Marillenwind anbete.

Allein bei der Halbmarathon Distanz in der Wachau werden am 19.9.2010 mehr als 5.000 LäuferInnen am Start sein. Bereits Anfang September war diese Distanz ausgebucht. Ich bin leicht zu erkennen, nicht weil ich ganz vorne laufe, sondern weil ich aus taktischen Gründen, die ich an dieser Stelle nicht näher erläutern möchte, eher als Schlusslicht fungiere. Apropos Licht, ich hoffe das Ziel noch bei Tageslicht (am gleichen Tag) zu erreichen…

Ja und es wird weiter gehen, auch nach Marillenwind. Wie und Was? Na wenn ich das wüsste, also ich weiß es schon ein bisschen. Aber das ist eine andere Geschichte…

7 Kommentare
  1. anna
    anna sagte:

    hahahaaa!!! die streif mit rückenwind!!! sehr lustig.

    hab grad zum erten mal in deinem blog gelesen und tränen gelacht!!! super! daumen hoch. weiter so!!!

  2. sabine
    sabine sagte:

    Dachte schon Du bist deshalb leicht zu erkennen weil Du wieder Dein Borat-Kostüm anziehst 😉 Würde aber aus Gründen der Aerodynamik eine Rasur der Brustbehaarung empfehlen 😉
    GO FOR IT !

  3. Christiane
    Christiane sagte:

    Schlußlicht ist gar nicht schlecht, war ich bei meinem 3.HM in Nordic Walking auch weil ich meine Ohrhörer im Auto vergessen hatte und wir daran nach dem Start noch vorbeigekommen sind.
    Da ich sie nicht gefunden hatte, war ich ganz froh über die Schlußlichtunterhaltung des Lumpensammlers mit Fahrrad, er begleitete mich dann die ersten 9km.
    Viel Spass beim Lauf, vielleicht sollte ich auch mal wieder damit anfangen und nicht nur durch den Wald stöckeln.
    Ob die Wachau wirklich so schön ist, werde ich nächstes Jahr bei meiner Radtour von Passau nach Wien feststellen.

  4. Camilla
    Camilla sagte:

    im windschatten laufen ist immer gut. denn die letzten werden die ersten sein. zusätzlich hätt ich noch weitere ‚geheimwaffen‘ zu verkaufen 😉 have I ever told you how much I love your bloggs!!

  5. Sparring Partner
    Sparring Partner sagte:

    Na Martin, jetzt übertreibst aber 😉 So wenig geredet hast Du auch nicht. Und im Gegessatz zu dir verspüre ich leichte Mikrotraumata im Biceps femoris :-))

    Liebe Grüße und guten Marillenrückenwind,
    Wolfgang

  6. Manuel Sander
    Manuel Sander sagte:

    Hallo Martin,

    heute habe ich mir gedacht: „Eigentlich könntest auch mitlaufen, zumindestens die ersten 5 km, dann wärst du nämlich nicht das Schlusslicht. Leeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiider, ist es zu spät, um mich anzumelden, aber ich glaube, ich werde zu euch dazustoßen und mich auf das nächste Rennen vorbereiten. Ich komme leider von meinen 107kg auch nicht herunter. Wo ist die Zeit, wo wir beide Leistungssport gemacht haben. Ich wünsche dir und deinen anderen Marillenwindlern viel Spaß beim Laufen. Schön, dass du diesen Weg gegangen bist. Ganz lieben Gruß, Manuel

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