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Am Montag war ich nach dem Lesen eines Berichtes von der Situation in und um das Lager in Traiskirchen schockiert, dann traurig, dann verärgert und habe mich immer wieder gefragt, wie eine derartige politische Ohnmacht im Jahr 2015 in Österreich noch möglich sein kann.

Da war von Menschen die Rede, die zu wenig zu essen bekommen, keine medizinische Versorgung haben, massive Schmerzen haben, eine Frau die auf der Wiese ihr Kind zur Welt bringt, Kinder die bei einer Temperatur von 38°C ohne Schuhe unterwegs sind usw. ich konnte es nicht fassen…

Ich habe mich sogleich erkundigt welche Möglichkeiten zu helfen es gibt und was aktuell gebraucht wird – mehr darüber weiter unten.

Kurzfristig fasste ich den Entschluss fast alle Termine für diese Woche abzusagen und einen Spendenaufruf bei uns in der Siedlung am Bruckhaufen zu starten.

Primär Hygiene Artikel und Lebensmittel die einfach dh. ohne Werkzeuge zu essen sind wie Äpfel, Birnen, Bananen, Semmeln, Schnitten, Nüsse, Kekse…

LuftballonSeifenblasenHerzNach meinem Aufruf haben sich rasch einige Leute gefunden, die mich mit benötigten Spenden und bei der Finanzierung unterstützt haben. Vielen Dank an dieser Stelle! Maryam eine Freundin persischen Ursprungs hat zusätzlich auch gleich angeboten mich ins Flüchtlingslager nach Traiskirchen zu begleiten wofür ich sehr sehr dankbar bin, mehr darüber später.

Bis Freitag früh hatte ich alles beisammen, was mir die Leute zukommen haben lassen.

Ich machte mich auf zum Hofer. Rasch war das Wagerl mit Lebensmittel übervoll. Eine Dame lachte als sie an mir vorbei ging und meinte „na bei der Party wäre ich auch gerne dabei“, „Ja schon gell, ist für die Flüchtlinge in Traiskirchen“, ihr blieb für einen Moment das Lachen im Halse stecken, dann sagte sie „eine gute Sache, Danke“ und ging weiter.

Ich holte gleich einen zweiten Einkaufswagen mit dem Ziel ihn mit Hygieneartikel anzufüllen. Auch er war bald voll. Windeln, Binden, Zahnbürsten und Paste, Rasierer, Seifen, Feuchttücher fürs Baby, Cremen etc.

Bei der Kasse angekommen machte die Kassieren große Augen, seeehr große Augen, sie wären ihr fast aus dem Kopf gefallen. Ich lachte und sagte: „Gratuliere, Jackpot“. Sie lachte auch herzlich. Die Leute hinter mir riefen im Chor „Neue Kassa bitte!“ – Die Dame vor mir bemerkte, dass ich heillos überfordert mit Ein- und Ausräumen war und hat mir spontan geholfen. Die Dame an der Kasse fragte mich zuvor aber noch wofür das eigentlich sei. Ich sagte „das ist für die Flüchtlinge in Traiskirchen“ – Sie lächelte mich an, blickte mir tief in die Augen und sagte „Danke, das sie das tun, es ist schön, dass es noch Menschen wie sie gibt!“ – Ich lächelte bedankte mich, musste jedoch schnell weiter, hatte schon wieder Tränen in den Augen… – Die Dame die mir beim Einräumen geholfen hatte begleitete mich einfach zum Auto und bot mir ihre Hilfe beim Einräumen an. Vielen Dank an Frau Unbekannt!

Seifenblasen und Luftballons wollte ich noch kaufen um den Flüchtlingskindern ein wenig Ablenkung zu ermöglichen – auf gings zum Müller in den Gewerbepark. Auch dort sorgte der Inhalt meines Einkaufswagens für Reaktionen. Eine Mutter, mit ihrem ca. 5 Jahre alten Sohn ging an mir vorbei „na das wird ein großer Kindergeburtstag“ – „ja für die viele der Flüchtlingskinder in Traiskirchen die das bekommen werden ist es in der Tat wie ein Geburtstag“, „oh das finde ich schön“, sagte sie und begann sogleich ihrem fragenden Sohn zu erklären worum es hierbei ging. Ein junger Mann hinter mir an der Kasse nahm seine Kopfhörer herunter und sprach mich an „ah, lässige Party“, „ja, für die Flüchtlingskinder in Traiskirchen“, „Nobel Nobel“ war seine Antwort. Ich entgegnete leicht verärgert: „Wie nobel darf es sein, wenn man traumatisiert ist, so viele Tote auf der Flucht erlebt hat und selbst viele Menschen verloren hat, die man über alles liebt?“ – Stille – „ja das stimmt sagte er, warten‘s ich hol noch was, er verschwand und kam mit einer großen Packung Gummifrüchte zurück, kaufte sie und gab sie mir ins Wagerl.“ – „Danke für das was sie da tun, das ist eine gute Sache.“ – Beim Hinausgehen kämpfte ich mit den Tränen und habe wieder verloren.

Daheim angelangt machten wir uns ans Auspacken und verpacken der Pakete. Sortiert nach Kinder, Frauen, Männer, Familie. Einen großen Karton mit Obst. Wir achteten besonders darauf, dass möglichst wenig Verpackungsmaterial dabei ist, da ich gelesen hatte, dass die Bevölkerung in Traiskirchen leider mit weggeworfenem Müll leben muss. Bei dezenten 34°C hatten wir den Van bis knapp unters Dach vollgestopft. Vielen Dank an Sandra, Dani, Sara und natürlich an Vinci, der die Aktion vom Kinderwagen aus koordinierte 😉

Ich holte Maryam und eine zum Glück sehr zierliche Arbeitskollegin von ihr ab, die sich, ich weiß bis jetzt nicht wie sie das geschafft hat, am Rücksitz ins Auto quetschte. Ihre Rolle war der Ruhepol, starke diplomatische Fähigkeiten, spricht mehrere Sprachen, hat aber auch eine Karateausbildung. Die wir aber, das kann ich schon mal verraten, nicht gebraucht haben, denn das einzige was von den Menschen ausging war Dankbarkeit. 😀

In Traiskirchen angekommen, bemerkten wir schon einige hundert Meter vor dem Lager die vielen Menschen die am Boden lagen, saßen, standen bei großer Hitze. Wie kann das sein fragte ich mich zum x-ten Mal. Warum werden die nicht schon längst auf ganz Österreich aufgeteilt. Beim Lager angekommen fuhren wir am Haupteingang vorbei. Hunderte Menschen standen dort bei der Ausgabestelle und warteten in der prallen Hitze. Wir fuhren weiter ums Lager herum auf der Suche nach einem Platz wo uns nicht gleich 100 Menschen das Auto ausräumen würden. Auf der Rückseite des Lagers beim Zaun wurden wir fündig. Es waren ca. 10 bis 12 Autos da, so wie Unseres. Um jedes Auto herum eine Menschentraube von ca. 15-30 Menschen. Viele Kinder, Frauen und Männer – Viele aßen gierig, Bananen, Äpfel, Semmeln – unglaublich – Wir fuhren im Schrittempo weiter und konnten es nicht fassen was hier abging. Angeblich wird nichts benötig außer Hygiene Aritkel. Waren damit nur die Leute im Lager gemeint und nicht jene, die nicht mehr ins Lager hinein dürfen und um das Lager herum leben?

Wir fanden einen geeigneten Parkplatz und stiegen aus. Maryam und ihre Kollegin unterhielten sich mit ein paar Leuten. Während ich den Kofferraum öffnete. Da waren schon die Kinder da, die rasch die Kindersackerl schnappten, viele sagten „Thanks“ und „Thank you“ ein kleines Mädchen ca 3 Jahre alt, das mich mit sehr leeren Augen ansah und geduldig wartete bekam 2 Pakete von mir überreicht, sie lächelte und ging wieder, erst dann bemerkte ich, dass sie gar keine Schuhe an hatte. Binnen weniger Minuten war unser Kofferraum leer.

Auf der Rückbank hatten wir noch Windeln und Äpfel in großen Kisten. Die Windeln hatten wir an Frauen verteilt. Ein paar blieben übrig. Die Äpfel waren jedoch binnen weniger Sekunden weg, gefühlte hunderte Hände waren in der Kiste. Und die Menschen nahmen sie nicht viel mit, das meiste wurde gleich direkt vor Ort gegessen von Männern, Frauen und Kindern. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass die Leute genug zu essen bekommen würden…

Zurück im Auto fuhren wir zur offiziellen Ausgabestelle und gaben die paar Windeln ab, die uns übrig geblieben waren. Maryam erzählte über die bedrückenden Gespräche mit den Leuten. Neben Essen bekamen wir von den Leuten das Feedback, dass Schuhe und Taschen benötigt werden. Wir hatten den Eindruck, das die Ausgabestelle mit der Sortierung und Ausgabe an ihre Grenzen stößt. Was ich nicht weiß ist, ob die Leute um das Lager herum auch versorgt werden oder nur jene die im Lager sind. Maryam hatte mit einer Verantwortlichen telefoniert, wir konnten sie aber dann bei der Ausgabe nicht finden um sie zu fragen.

Bei der Heimfahrt herrschte zu Beginn Stille im Wagen. Zum Glück jedoch nicht lange und darüber bin ich sehr froh, sagte Maryam: „Weißt was Martin, ich rede lieber, dann muss ich nicht so weinen.“ – Und sie schaffte es wirklich und heiterte uns auf als bekennender Michael Niavarani Fan zitierte sie einige seiner Geschichten 1:1 und lenkte mich damit perfekt ab. Wir haben köstlich gelacht. Erst am Abend und in der Nacht gingen mir die vielen Bilder und Geschehnisse wieder durch den Kopf, die ich wohl niemals in meinem Leben vergessen werde.

Ich hab sehr viel Zuspruch bekommen und bin mir sicher, dass es richtig war, genau so zu handeln. Viele haben Hilfe und Unterstützung angeboten. Danke!

Ich hoffe, dass sich die Lage in den nächsten Wochen entspannen wird. Angeblich sind schon einige Leute in andere Orte und Bundesländer gebracht worden. Seit heute, und das finde ich besonders wichtig, haben die Ärzte ohne Grenzen auch keine Grenze mehr am Eingang des Flüchtlingslagers in Traiskirchen und dürfen es betreten um zu helfen.

Von vielen wurde ich mittlerweile gefragt, wie sie helfen können. Nun da gibt es viele Möglichkeiten, ein paar davon zähle ich hier kur auf:

  • Beim DM gibt’s Flüchtlingspakete die man für 5,- 10,- oder 20,- kaufen kann und die direkt an die benötigten Orte geliefert werden
  • Von der Caritas gibt es einen Omnibus der direkt vor Ort Hilfspakete verteilt. Dort könnt ihr beim Verteilen helfen oder selbst Pakete abgeben. Achtet aber unbedingt darauf euch vorab zu erkundigen was gebraucht wird. Soweit ich weiß werden Essensspenden jedoch nicht angenommen. Was ich auch nicht weiß ist, ob die Leute die nicht im Lager leben auch versorgt werden.
  • Ich habe auch direkt vor Ort eine Helferin kennengelernt, die mit 5 Autos dort waren und sich selbst organisiert haben. Wer immer auch Hilfe anbietet ein Appell: Bitte postet hier nach dem Artikel wie euch die Menschen die helfen wollen kontaktieren können.
  • Falls ihr, sowie ich, selbst hinfahrt, achtet bitte besonders darauf, wenig Verpackung mitzunehmen und vorab euer Auto gut zu sortieren: Kinder, Männer, Frauen, Familie – Äpfel, Bananen und Semmeln wurden uns förmlich aus der Hand gerissen. Es wäre auch gut, wenn ihr zumindest zu zweit fahrt, damit die Verteilung besser klappt. Nehmt auch unbedingt alles wieder mit, was nicht gebraucht wird, damit kein unnötiger Müll entsteht, der auf der Straße liegen bleibt. Interessanterweise habe ich ums Lager herum keine Mistkübel gesehen. Bitte achtet auch darauf, dass ihre keine Einfahrten verstellt und somit die Bewohner aus Traiskirchen behindert, diese leiden, wie ich gelesen habe mittlerweile auch schon extrem unter dieser Überbelegung und ich verstehe ihren Ärger darüber sehr gut.

Wir haben auch ein paar wenige Fotos gemacht, diese möchte ich aus Pietätsgründen jedoch nicht posten, es gibt eh genug davon im Internet.

Vielen Dank an die vielen Zusprüche und die lieben Menschen, die uns finanziell unterstützt und mitgeholfen haben.

Übrigens die große Packung Gummifrüchte ging an einen kleinen Jungen, der sie ganz fest umklammerte, mich angelächelt hat und leise „Thank you so much“ sagte bevor er in der Menge verschwand.

Mittlerweile so viele weitere Arten zu helfen, mit Kindern Fußballspielen, Kurse anbieten etc. wenn ihr eine Möglichkeit kennt, schreibt bitte gerne darüber so gibt es für jede die Möglichkeit zu unterstützen.

Weil ich schon von ein paar besorgten „Ur-Österreichern“ gefragt wurde, ja ich spende auch für österreichische Hilfsbedürftige und organisiere seit vielen Jahren das Charity Treffen 1001 Lachen Punsch zu Gunsten schwerkranker österreichischer Kinder.

Danke

Martin

Dicke Schneeflocken fallen gerade in Wien und erinnern mich daran Danke zu sagen.

Als ich 2010 das erste Mal ein 1001 Lachen Charity Punsch Treffen veranstaltete, dachte ich nicht im Traum daran, dass dies einmal solche Ausmaße erreichen würde. Wir haben auch im fünften Jahr wieder einen neuen Rekord aufgestellt.1001Lachen2012-Danke

Der Abend des 1001 Lachen Punsches am 18.12.2014 war ein voller Erfolg. Etwa 90 hilfsbereite Menschen trafen sich bei lauem Winterwetter um die vom Casino Team kredenzten Köstlichkeiten zu genießen und über € 1.500,- zu spenden.

Mit unserer Summe schafften wir es diesmal auf Platz 2 des spendenfreudigsten Abends des Jahres. Ich wurde gestern vom Organisationsteam informiert, dass sich der Gesamtspendentopf des Punsch Standes im Jahr 2014 auf € 18.856,- beläuft und der Erlös an die Schmetterlingskinder und den Sternthalerhof geht.

Vielen Dank und bis bald

Martin Herget

Gerade jetzt ist wieder so ein Moment, in dem ich weinen könnte.

Freudetränen der Dankbarkeit, weil die Energie der Einheit durch mich strömt,

alles erhellt und aus der Erde einen leuchtenden Planeten macht.

Irina Rauthmann, deutsche Aphoristikerin und Lyrikerin

1001Lachen2014zum fünften Jahr in Folge findet heuer wieder das 1001 Lachen Charity Punschtreffen in Wien statt.

Helfen, Begegnen und Punschen für einen guten Zweck.

Wie immer kommt der Erlös des Punschstandes den Schmetterlingskindern zu Gute, um ihnen ein Mehr an Lachen zu ermöglichen.

Die Show-Barkeeper der Casinos Austria werden uns mit ihren hochwertigen und kreativen Punschvariationen verwöhnen. Selbstverständlich ist auch für schmackhafte Feststoffe gesorgt.

Auf vielfachen Wunsch wird es auch heuer wieder die Möglichkeit einer oralen Bieraufnahme geben.

Die Konsumation ist frei und die Spendenbox am Ende des Abends hoffentlich voll.

Termin

Donnerstag 18.12.2014 ab 17:00 bis ca. 22:00

Ort

wie auch die Jahre davor, Parkring 12a, 1010 Wien, Theodor-Herzl-Platz, zwischen Hotel Marriott und Gartenbaukino, 1 Gehminute zur U4 Stadtpark

Wetter

Empfehlung vom CCCO (Chief Cloud Coordination Officer): Nachdem das Wetter voraussichtlich draußen und eher winterlich sein wird, bitte warm anziehen.

Bitte zwecks Planung um Anmeldung auf

Facebook

oder

XING

oder

Google+

oder

per Mail, Kommentar am Blog, Brieftaube, persönlich etc…

Alles Liebe

Martin

Falls es zu diesem Termin nicht möglich ist zu kommen, der Punschstand hat bis zum 23.12.2014 täglich zwischen 13:00 und 22:00 geöffnet!

Nebelschwaden ziehen durch die Gassen, graue Tristes und Kälte soweit das Auge reicht, überall in der Stadt. Überall?

Nein, an einem kleinen Platz in der Wiener Innenstadt fernab des üblichen Vorweihnachtstrubels durchsticht das spitze Dach eines kleinen Punschhäuschens die Nebeldecke.

1001Lachen2012-DankeEs wird gelacht, geplaudert, getrunken, gegessen und das Wichtigste – gespendet, für die Schmetterlingskinder und den Sterntalerhof.

1001 Lachen Punsch ist das Thema und  es haben  sich wie jedes Jahr viele Besucher eingefunden um für einen guten Zweck zu Punschen. Das eingespielte Team hinter der Punschbar gibt ihr Bestes, sowohl bei der Vorbereitung, als auch bei der Versorgung der Gäste, den ganzen Abend hindurch.Vielen Dank an dieser Stelle an Peter Fischer  und sein Team von den Casinos Austria, es macht viel Spaß den Abend bei eurem Punschstand zu verbringen.

Auch am heurigen 1001 Lachen Punsch Abend konnte wieder ein beträchtliches Ergebnis eingespielt werden und zwar

€ 860,-

Vielen Dank fürs Kommen und Spenden.

Vielleicht ergibt sich ja vor Weihnachten nochmals die Gelegenheit mit ein paar Freunden vorbei zu schauen, der Punschstand wird bis am 31.12 geöffnet haben inkl. Spendenmöglichkeit vor Ort.

Oder direkt bei Debra für die Schmetterlingskinder oder für den Sterntalerhof (Kinderhospiz für Schwer- bzw. Sterbenskranke Kinder).

Auch heuer werde ich wieder ein 1001 Lachen Charity Punschtreffen in Wien veranstalten. Bereits zum vierten Jahr in Folge heißt es

Helfen, Begegnen und Punschen für einen guten Zweck

Wie immer kommt der Erlös des Punschstandes zum Großteil den Schmetterlingskindern, aber auch anderen Kinderhilfsorganisationen wie etwa dem Sterntalerhof zu Gute, um Kindern ein Mehr an Lachen zu ermöglichen.

1001Lachen2013Die Show-Barkeeper der Casinos Austria werden uns mit ihren hochwertigen und kreativen Punschvariationen verwöhnen. Selbstverständlich ist auch für schmackhafte Feststoffe gesorgt. Auf vielfachen Wunsch wird es auch heuer wieder die Möglichkeit einer oralen Bieraufnahme geben.

Die Konsumation ist frei und die Spendenbox am Ende des Abends hoffentlich voll.

Termin

Mittwoch 11.12.2013 ab 17:00 bis ca. 22:00

Ort

wie auch die Jahre davor, Parkring 12a, 1010 Wien, zwischen Hotel Marriott und Gartenbaukino, CoburgBastei, 1 Gehminute zur U4 Stadtpark

Wetter

Empfehlung vom CCCO (Chief Cloud Coordination Officer): Nachdem das Wetter voraussichtlich draußen und lokal winterlich sein wird, bitte warm anziehen.

Bitte zwecks Planung um Anmeldung auf

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oder

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oder

per Mail, Kommentar am Blog, Brieftaube, persönlich etc…

Alles Liebe

Martin

Falls es zu diesem Termin nicht möglich ist zu kommen, der Punschstand hat bis zum 31.12.2013 geöffnet!

 

Wilder Schneefall begrüßte pünktlich um 17 Uhr die ersten Gäste. Dazu gesellte sich ein nettes erfrischendes Lüftchen. Bald verabschiedeten sich die Wolken, die Anzahl der Gäste stieg und was soll ich lange herum schreiben, wir haben 2 neue Rekorde aufgestellt. Erstens waren heuer über 60 Gäste beim 1001 Lachen1001Lachen2012-Danke Charity Punsch vor Ort. Die köstliche Versorgung der versierten Mitarbeiter der Casinos Austria und die edlen Punschvariationen trugen optimal zur Stimmung bei. Kurz nach 18 Uhr konnte ich bereits einige Sterne sehen – am Himmel 🙂

Und der zweite Rekord, über den ich mich besonders freue ist, dass an diesem Abend € 1.050,- zu Gunsten der Schmetterlingskinder gespendet wurden. Vielen Dank an dieser Stelle! Der Punschstand hat übrigens noch die gesamte Vorweihnachtszeit über geöffnet, es darf gerne weiter getroffen, getrunken und gespendet werden.

Auch heuer veranstalte ich wieder ein 1001 Lachen Charity Punsch Treffen in Wien, weil es einfach Spaß macht Helfen und Begegnen zu verbinden. Der Erlös des Punschstandes kommt zum Großteil den Schmetterlingskindern aber auch anderen Kinderhilfsorganisationen zu Gute, welche Kindern ein Mehr an Lachen ermöglichen. Bereits das dritte Jahr in Folge gibt es dieses Event.

Ausgezeichnete Punschkreationen vom Urbanihof aus Fels am Wagram, Vanillekipferl aus Hollabrunn und Apfelbrot vom MüllerGartner aus Groß-Enzersdorf.  Hochprozentige „Punsch-Verstärkung“ gibt es auf Wunsch und zwar von den Gänserndorfer Speyzereien. So wie immer ist die Konsumation frei und die Spendenbox im Punschstand freut sich über Münzen und Scheine.

  • Donnerstag, 6.12.2012 ab 17:00 bis ca. 21:00
  • Ort, wie auch die Jahre davor, Parkring 12a, 1010 Wien, zwischen Hotel Marriott und Gartenbaukino, CoburgBastei, 1 Gehminute zur U4 Stadtpark

Bitte zwecks Planung um Anmeldung auf

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Ich freue mich schon auf das Punschen für einen guten Zweck

Alles Liebe
Martin

Falls du keine Zeit hast, so kannst du die Schmetterlingskinder natürlich auch hier unterstützen bzw. den Punschstand, der ehrenamtlich von Mitarbeitern der Casinos Austria betrieben wird, auch an anderen Tagen besuchen. Danke!

und Aufruf zur 2. Runde…

Grandiose Barkeeper, Entertainer, Punschvariationen, lachende Besucher und ein Wasser Degustationsmenü von Oben machten den Abend zu einem unvergesslichen. Etwa 30 wetterfeste Menschen waren vor Ort um kräftig zu trinken, zu lachen und Gutes zu tun. Am Ende des Abends waren € 850,- in der Spendenbox der Schmetterlingskinder. Vielen Dank an dieser Stelle! Herzlichen Dank auch an Frau Patricia Santo-Passo von Debra und an das Team von den Casinos Austria für die perfekte Organisation und die freundliche Betreuung vor Ort.

Für alle die nicht kommen konnten oder nochmal kommen wollen: Der Punschstand der Schmetterlingskinder ist weiterhin täglich von 13:00 bis 22:00 geöffnet, bis zum 1.1.2012 und in der Silvesternacht sogar bis 4:00. Da sollte doch zumindest noch 1 Besuch machbar sein. Moment, da fällt mir gleich ein konkreter Grund und Vorschlag ein…

2. Runde

Am 22.12 ab 18:00 werde ich dort sein um auf meinen vortägigen Geburtstag anzustossen. Bitte keine Geschenke mitbringen und wenn, dann nur solche, die man in die Spendenbox der Schmetterlingskinder werfen kann 😀

Ort Parkring 12a, 1010 Wien (zwischen Hotel Marriott und Gartenbaukino) Nähe U4 Stadtpark.

Bis bald, Alles Liebe

Martin

Auch heuer veranstalte ich wieder ein 1001 Lachen Charity Punsch Treffen in Wien, weil es einfach Spaß macht Helfen und Begegnen zu verbinden. Der Erlös des Punschstandes kommt den Schmetterlingskindern* zu Gute, welchen dadurch hoffentlich auch ein Mehr an Lachen ermöglicht wird.

Ausgezeichnete Punschkreationen, Glühwein und sogar Budweiser Bier werden von den ehrenamtlichen Betreibern, den Casinos Austria, ausgegeben. So wie im Vorjahr versorgt uns das angrenzende Hotel Marriott mit köstlichen kulinarischen Leckereien. Die Spendenbox im Punschstand freut sich wieder über Münzen und Scheine. Im Vorjahr wurden am 1001 Lachen Charity Punsch Abend fast € 1.000,- gespendet. Es wäre toll, wenn wir heuer die 1001 Marke überschreiten 😉

  • Termin Mittwoch 7.12.2011 ab 17:00 bis ca. 22:00
  • Ort Parkring 12a, 1010 Wien (zwischen Hotel Marriott und Gartenbaukino) 1 Gehminute zur U4 Stadtpark

Freunde und Bekannte sind natürlich herzlich willkommen.

Bitte meldet Euch (+ Anzahl der Gäste) zwecks Planung auf

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Falls Du zu diesem Termin keine Zeit hast, so besteht natürlich auch die Möglichkeit die Schmetterlingskinder direkt hier zu unterstützen oder den Punschstand bis zum 1.1.2012 täglich zu besuchen.

*Was Schmetterlingskinder sind wird in dieser Dokumentation von Peter Werlberger sehr gut erklärt. Die Hilfsorganisation DEBRA Austria unterstützt betroffene Menschen in Österreich.

httpv://www.youtube.com/watch?v=BHszKF35H6g&list=PLCA8EDB80AA25357C

Ich freue mich schon auf das 1001 Lachen Charity Punschtreffen 2011. Warme Kleidung ist empfehlenswert, zumindest für die erste Stunde 😀

Alles Liebe

Martin

Twitter und Google+ hashtag #1001Lachen

+++ Aktualisierung vom 7.12 +++

Folgendes wird es heute vor Ort geben

  • 4 Punsch Variationen und Glühwein
  • Vanillekipferl, köstliches Apfelbrot, verschiedene Brote (Speckaufstrich, pikanter Aufstrich, Grammelschmalz, Bratenfett,…)
  • Rosenmarillenbrand, Haselnussvodka !!!, Christbirmenbrand, … alles pur oder um die Punschvarianten zu „veredeln“…
  • Antialkoholische Getränke
  • Stiegl Bier 0,33
  • viele lachende Menschen 😉

„Warum machen Sie das eigentlich?“, musste ich als Chef den Bewerber, im Film Lebenslauf von Christopher Korkisch, fragen. Als Antwort bekam ich: „Ich kann gar nicht anders!“. Das trifft für mich persönlich wohl auch auf das Projekt Marillenwind zu. Es braucht eine Idee, die ein Feuer in mir entfacht, dann kommt auch rasch der Spaß dazu diese umzusetzen. Daraus entsteht ein Weg der in das TUN mündet.

Gerne schreibe ich darüber, weil es mich motiviert und manchmal andere Menschen inspiriert auch Kraft und Mut zu fassen um Dinge anzugehen. „Von nichts kommt nichts“ hatte mein Opa immer gesagt. Ich glaube er freut sich wenn er bemerkt, wie ich seinen Rat umgesetzt habe.

Rückblick

Wie ich bereits berichtet habe sind die Feiern des Vorjahres und die sportliche Pause, die sich über die Wintermonate zog leider auch gewichtsmäßig nicht spurlos an mir vorüber gegangen. Im Vergleich zum Vorjahr ging ich mit weiteren 5 kg Übergebäck ins Rennen. Dafür habe ich heuer die Thrombose ausgelassen, was sich als sehr gute Entscheidung herausstellte. Mit bereits mehr als 300 Kilometer in den Beinen wurde ich heuer immer öfters auf Partys beim Mineralwasser trinken erwischt.

Der Tag X

Der vom Wetterbericht versprochene Rückenwind traf pünktlich ein. Leider nicht auf der Laufstrecke sondern 200 km weiter westlich. In der Wachau war es fast windstill.

Beim Übersetzen mit der Fähre nach Spitz an der Donau bot sich uns eine wunderschöne Skyline von ca. 2.420 in die Donau urinierenden Athleten. Kaum angelegt auf der anderen Seite des Pipistroms, ging es im Startblock gleich mal 800 Meter zurück, ich wollte nicht von 20km/h Läufern überrannt werden. Bei sonnigem Wetter stieg die Temperatur diesmal leider nahe an die 30°C Marke. Das ist höchstens für einen Wiesenlieger und Sonnenanbeter optimal. Leider lagen auch ein paar Leute unfreiwillig am Streckenrand und mussten w.o. geben.

Der Mann ohne Windschatten

Ich entschied mich dafür viel Wasser in und über mich zu leeren und schaffte es so bis km 10 relativ problemlos. Dort wurde ich von einem Marathonläufer überholt und zwar dem Führenden. Er hatte bereits 30 km zurück gelegt! Den Versuch mich in seinem Windschatten zu heften lies ich dann jedoch rasch bleiben, weil ich bemerkte, dass dieser Mann keinen Schatten warf.

Das Finale

Beim zweiten Teil der Strecke nahm mein Kopf trotz Kühlung an Hitze und die Beine an Gewicht zu – Tempo weiter reduzieren auf schnellen Gehschritt. Mittlerweile überholten mich immer mehr Rettungsautos und ich überlegte kurz einen Umstieg, entschied mich dann doch auf eigenen Beinen ins Ziel zu kommen. Die Runde in Krems war, obwohl ich sie schon kannte, wirklich sehr fies, die letzten 3 Kilometer führen zuerst direkt am Ziel vorbei und dann nochmal ziemlich weit weg vom selbigen.

Nach knapp über drei Stunden und zwanzig Minuten war ich dann erschöpft aber glücklich im Ziel. Trotz des höheren Startgewichtes und der wesentlich höheren Temperatur unterbot ich meine Bestzeit aus dem Vorjahr um über 3 Minuten. Unbeschreibliches Glück, Freude und natürlich auch Erschöpfung überkamen mich im Ziel.

Und jetzt?

Heute am Tag danach spüre ich sogar dort Muskeln, wo keine sein sollten. Kein Gejammer! Ich blicke nach vorne und freue mich schon auf Neues. Apropos Zukunft. Nachdem Euch die Marillenwind Beiträge so gefallen haben und ich etwas von meinem Erlebtem weiter geben möchte, habe ich beschlossen ein Buch über das Projekt Marillenwind, die Erlebnisse und Erfahrungen während der Vorbereitung und des Halbmarathons in der Wachau zu schreiben.