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Ja ich gebe zu, ein paar Tage sind schon ins Land gezogen seit ich mich zuletzt hier gemeldet habe, der letzte 1001 Lachen Punsch ist schon ein wenig her, die nächste Hitzewelle ist im Anrollen, der Sommerschlussverkauf in Kürze zu Ende und mir scheint als liegt fast schon wieder ein wenig Lebkuchenduft in der Luft.

Als ich zuletzt in der damals neu gebauten Therme Wien war, habe ich über meine neue Kollegengruppe die Thermen Coaches und die skurrilen Auswüchse des Coach Begriffes berichtet.

Damals hätte ich nie gedacht, dass ich ausgerechnet in dieser Therme einen persönlichen Rekord aufstellen werde. Nein nicht der Disziplin Langstreckenzehenaufweichen, auch nicht im Sauna, Solarium und Druckdüsentriathlon.

Aber beginnen wir von vorne. Wer mich kennt weiß, dass ich immer auf der Suche nach mentalen und körperlichen Grenzerfahrungen bin.

SeychellesApnoeAls auf den Seychellen gelernter, aber nicht wirklich intensiv praktizierender Taucher war für mich die Apnoe, sprich Freitauchszene, immer eine sehr anziehende. Ohne Sauerstofflasche zu tauchen hat mich bereits als Jugendlicher fasziniert. Ich bin im Urlaub viel geschnorchelt und immer wieder einige Meter abwärts getaucht. Damals als sehr gut trainierter Leistungssportler konnte ich knapp über 2 Minuten lang die Luft anhalten.

Als ich vor kurzem die Gelegenheit hatte Christian Redl 9-fachen Weltrekordhalter im Apnoe Tauchen kennenzulernen, war ich von seinen Erzählungen und den Möglichkeiten bestehende Grenzen und Barrieren zu durchbrechen fasziniert.

Er behauptete, dass ich in einem einzigen Kurs meine Ausgangszeit verdoppeln könnte

Bumm, das hat gesessen. Naja, sagte eine Stimme in mir, der kann leicht etwas behaupten, das will ich selbst erleben. Und ich hatte schon einen Kurs mit ihm gebucht.

Und so kam es, dass ich vor ein paar Tagen in der Therme Wien freiwillig den Kopf unter Wasser hielt. 1 Minute und 15 Sekunden lang. Ich betreibe schon seit vielen Jahren keinen Leistungssport mehr, bis auf die diveresen Marillenwind Projekte und wäre ehrlich gesagt mit jedem Wert über einer Minute zufrieden gewesen.

Und dann passierte das, was ich ursprünglich nicht für möglich gehalten habe. Nach nur wenigen Stunden Gesprächen und Atemübungen konnte ich, mit dem Kopf unter Wasser getaucht, sage und schreibe 2 Minuten 45 Sekunden lang die Luft anhalten – Meine Ausgangszeit war somit mehr als verdoppelt – Ein unbeschreibliches Gefühl des Erfolges durchflutete mich.

Was könnte da auch in anderen Bereichen möglich sein, wenn man seine geglaubten Grenzen derart verschieben kann?

Ich kann mir vorstellen, dass jetzt schon einige von Euch die Luft anhalten. Stopp! Es sollte jedoch wie beim Tauchen eine zweite Person dabei sein, ein sogenannter Buddy, der die Situation überwacht.

Bei derartigen Experimenten empfiehlt es sich nicht, währenddessen ein Auto zu steuern, Flugzeug zu landen oder am offenen Herzen zu operieren. Sollte es mal wieder streng riechen, im öffentlichen Verkehrsmittel oder du gerade in einem langweiligen Meeting im Büro sitzen – Perfekt. Da sind auch immer ein paar Freiwillige vor Ort, die einfach nur vor sich hin sitzen und als Buddy fungieren können. Jetzt steht einem derartigen Apnoetest natürlich nichts mehr im Wege 😉

Wie es in der Sache weiter geht werde ich bald berichten, ihr dürft gespannt sein, da kommt womöglich noch einiges!

Dicke Schneeflocken fallen gerade in Wien und erinnern mich daran Danke zu sagen.

Als ich 2010 das erste Mal ein 1001 Lachen Charity Punsch Treffen veranstaltete, dachte ich nicht im Traum daran, dass dies einmal solche Ausmaße erreichen würde. Wir haben auch im fünften Jahr wieder einen neuen Rekord aufgestellt.1001Lachen2012-Danke

Der Abend des 1001 Lachen Punsches am 18.12.2014 war ein voller Erfolg. Etwa 90 hilfsbereite Menschen trafen sich bei lauem Winterwetter um die vom Casino Team kredenzten Köstlichkeiten zu genießen und über € 1.500,- zu spenden.

Mit unserer Summe schafften wir es diesmal auf Platz 2 des spendenfreudigsten Abends des Jahres. Ich wurde gestern vom Organisationsteam informiert, dass sich der Gesamtspendentopf des Punsch Standes im Jahr 2014 auf € 18.856,- beläuft und der Erlös an die Schmetterlingskinder und den Sternthalerhof geht.

Vielen Dank und bis bald

Martin Herget

Gerade jetzt ist wieder so ein Moment, in dem ich weinen könnte.

Freudetränen der Dankbarkeit, weil die Energie der Einheit durch mich strömt,

alles erhellt und aus der Erde einen leuchtenden Planeten macht.

Irina Rauthmann, deutsche Aphoristikerin und Lyrikerin

Nebelschwaden ziehen durch die Gassen, graue Tristes und Kälte soweit das Auge reicht, überall in der Stadt. Überall?

Nein, an einem kleinen Platz in der Wiener Innenstadt fernab des üblichen Vorweihnachtstrubels durchsticht das spitze Dach eines kleinen Punschhäuschens die Nebeldecke.

1001Lachen2012-DankeEs wird gelacht, geplaudert, getrunken, gegessen und das Wichtigste – gespendet, für die Schmetterlingskinder und den Sterntalerhof.

1001 Lachen Punsch ist das Thema und es haben sich wie jedes Jahr viele Besucher eingefunden um für einen guten Zweck zu Punschen. Das eingespielte Team hinter der Punschbar gibt ihr Bestes, sowohl bei der Vorbereitung, als auch bei der Versorgung der Gäste, den ganzen Abend hindurch.Vielen Dank an dieser Stelle an Peter Fischer und sein Team von den Casinos Austria, es macht viel Spaß den Abend bei eurem Punschstand zu verbringen.

Auch am heurigen 1001 Lachen Punsch Abend konnte wieder ein beträchtliches Ergebnis eingespielt werden und zwar

€ 860,-

Vielen Dank fürs Kommen und Spenden.

Vielleicht ergibt sich ja vor Weihnachten nochmals die Gelegenheit mit ein paar Freunden vorbei zu schauen, der Punschstand wird bis am 31.12 geöffnet haben inkl. Spendenmöglichkeit vor Ort.

Oder direkt bei Debra für die Schmetterlingskinder oder für den Sterntalerhof (Kinderhospiz für Schwer- bzw. Sterbenskranke Kinder).

Auch heuer werde ich wieder ein 1001 Lachen Charity Punschtreffen in Wien veranstalten. Bereits zum vierten Jahr in Folge heißt es

Helfen, Begegnen und Punschen für einen guten Zweck

Wie immer kommt der Erlös des Punschstandes zum Großteil den Schmetterlingskindern, aber auch anderen Kinderhilfsorganisationen wie etwa dem Sterntalerhof zu Gute, um Kindern ein Mehr an Lachen zu ermöglichen.

1001Lachen2013Die Show-Barkeeper der Casinos Austria werden uns mit ihren hochwertigen und kreativen Punschvariationen verwöhnen. Selbstverständlich ist auch für schmackhafte Feststoffe gesorgt. Auf vielfachen Wunsch wird es auch heuer wieder die Möglichkeit einer oralen Bieraufnahme geben.

Die Konsumation ist frei und die Spendenbox am Ende des Abends hoffentlich voll.

Termin

Mittwoch 11.12.2013 ab 17:00 bis ca. 22:00

Ort

wie auch die Jahre davor, Parkring 12a, 1010 Wien, zwischen Hotel Marriott und Gartenbaukino, CoburgBastei, 1 Gehminute zur U4 Stadtpark

Wetter

Empfehlung vom CCCO (Chief Cloud Coordination Officer): Nachdem das Wetter voraussichtlich draußen und lokal winterlich sein wird, bitte warm anziehen.

Bitte zwecks Planung um Anmeldung auf

Facebook

oder

XING

oder

Google+

oder

per Mail, Kommentar am Blog, Brieftaube, persönlich etc!

Alles Liebe

Martin

Falls es zu diesem Termin nicht möglich ist zu kommen, der Punschstand hat bis zum 31.12.2013 geöffnet!

 

Nach den beiden Marillenwind Projekten, Halbmarathon in 2010 und Halbmarathon in 2011, folgte 2012 die größte Herausforderung in Sachen Bewegung seit ich eine Waage mit 3-stelligem Display benötige.

Die Statistik zu Mega Marillenwind 1.000.000 Meter in 2012

  • 7 Blasen (an den Füßen)
  • 4 Wölfe (zwischen den Beinen)
  • 4 Wochen Knöchelschmerzen
  • 2 Wochen Knieprobleme
  • 1 Paar Laufschuhe zerstört
  • 21 mal Nass von oben*
  • 1.005.560 Meter zu Fuß* (Querfeldein entspricht das ca. der Strecke Wien-Paris oder Wien-Amsterdam oder Wien-Kiew)
  • 168 Trainingseinheiten*
  • 188:16:11 Stunden Trainingsdauer*
  • 88.196 verbrannte kCal* (ca. 440 Krügerl Bier od. 178 Big Mac’s od. 41kg Wiener Schnitzel (ohne Pommes))
  • 6.530 Höhenmeter*
  • 21,6 km längste Trainingseinheit*
  • 0,67 km kürzeste Trainingseinheit (Schuhe auslüften)*
  • 23,83 Marathons
  • 47,66 Halbmarathons

*Messungen lt. Runtastic

runtastic2012-10-20_16_30_17Wie schafft man es 1.000.000 Meter in einem Jahr zu gehen? Nun die Distanz ist nicht das Problem, denn mit weniger als 3 km pro Tag ist man bereits im Club dabei. Es sind eher Konsequenz  und Kontinuität, die es braucht um bei einem derartigen Vorhaben, nicht vorzeitig aufzugeben sondern das Ziel zu erreichen. Im Laufe der ersten Wochen des Jahres habe ich drei unterschiedliche Arten von Trainingseinheiten entwickelt, um für eine gewisse Abwechslung zu sorgen.

walk and talk, gemeinsam mit einer zweiten Person

Im Rahmen meines Aufrufs zum Walk and talk with Martin haben sich über 40 Menschen gemeldet, die mit mir gehen wollten. Nicht auf einmal sondern hintereinander, also nicht im Gänsemarsch. Naja, ich denke ihr versteht schon, wie ich es meine.

Unterschiedlichste Gespräche haben sich ergeben – lustige, ernste, traurige, tiefe, kreative -  zumeist jedoch sehr lockere, so wie die gemeinsame Bewegung zumeist locker war. Manchmal sind dabei spontan Ideen entstanden, manche Probleme gingen ebenso spontan verloren und manchmal wurde einfach nur geschwiegen. Es waren Menschen dabei die ich sehr gut kenne, aber auch Menschen die ich zum ersten Mal getroffen habe, die sich auf den Blogaufruf eines „Fremden“ hin gemeldet haben um mit ihm ein Stückchen seiner 1.000 Kilometer zu gehen. Ich bin sehr dankbar und glücklich über jede einzelne Begegnung, jeden Moment dieser Reise.

walk in silence

Die zweite Art von walks waren jene in Stille im kleinen Kreis. Ich, ich und ich sozusagen, wir drei ganz alleine. Wobei ich versucht habe alle Stimmen in mir zu vereinen um ihnen eine kurze und prägnante Anweisung zu geben – „shut up“ – außen schweigen und innen schweigen. Einfach nur gehen, sonst nichts.  Zu Beginn habe ich noch alles rund um mich herum wahrgenommen, die Schritte, das Vogelgezwitscher , die Äste die sich im Wind bewegten, das Flugzeug am Himmel, doch nach einer gewissen Zeit ging ich immer mehr in mich. Es wurde stiller und stiller und ich ging und ging, Kilometer für Kilometer. Ein tolles Gefühl wie schnell ich auf einmal einen flow Zustand erreichen konnte. Beim Blick auf die Uhr waren plötzlich drei Stunden vergangen.

walk and listen

hier genoss ich diverse Hörbücher und Podcasts. Etwa den „Frühstück bei mir“ oder den „Menschen im Gespräch“ Podcast. Warum? Weil dort Menschen erzählen, denen etwas gelungen ist, die sich entfaltet haben, daran gewachsen sind und sich weiter entwickelt haben. Viele zum Teil beeindruckende Geschichten, die ich in meine tägliche Arbeit mit Unternehmen und Menschen integrieren konnte und auch noch weiter aufarbeiten werde.

Gelegentlich begegne ich Menschen die sich kleiner machen als sie sind, sie unterschätzen ihr Potenzial, nehmen sich selbst zurück anstatt einfach das zu tun was sie mögen und können. Dies zu erkennen und bei Bedarf zu unterstützen taugt mir sehr und ist eine der wesentlichen Erkenntnisse aus diesem Projekt.

Wie geht’s weiter?

2.000 km in 2013, 3.000 km in 2014? Sicher nicht. Das wäre mir dann doch zu monoton und auch zu anstrengend. Dieses Jahr gibt es für mich kein derartiges km-Abspul-Projekt. Was ich mir wünsche und machen werde ist Vielfalt in sportlichen und geistigen Dingen. Angetrieben von meinen Gefühlen und Wünschen. Was das genau bedeutet werde ich noch sehen, erkennen, tun, weitergeben und selbstverständlich auch darüber bloggen.

Nur so viel sei gesagt, Walk and talk with Martin werde ich unabhängig davon auf jeden Fall weiter betreiben. Wenn du möchtest, melde dich einfach bei mir, wir machen uns einen Termin aus und gehen los.

Vielen Dank an Alle die mich begleitet und das Projekt unterstützt haben.

Abschließend noch ein paar Impressionen von der Strecke.

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Herr Mag. Christian Scherl begab sich für die aktuelle Ausgabe des Laufsport Marathon Magazin auf die Suche nach dem „Runner’s High“ und verfasste dabei eine Reportage über Menschen, die vom Antisportler zurück zur Bewegung gefunden haben. Es freut mich sehr, einer dieser Menschen zu sein, die nicht nur transpirieren sondern auch inspirieren.

Für jene von euch, die nicht viel Zeit haben, gibt es gleich hier den Auszug meines Beitrages.

MARTIN HERGET – VOM SUPERSCHWERGEWICHT ZU MEHR SPORTLICHKEIT

In seiner Jugend war Martin Herget durchaus sportlich. „Aber als Gourmet und Gourmand ist es mir über viele Jahre hinweg gelungen, kontinuierlich an Gewicht zuzulegen“, scherzt der Wiener. „Dabei habe ich die Signale meines Körpers erfolgreich ignoriert, bis ich an einem Punkt angelangt war, an dem mir der Satz eines Kunden einen Schweißausbruch bescherte: Herr Herget, ihr Schuhband ist offen!“ Schließlich war es eine Thrombose, die ihn zum Umdenken bewog. „Ich habe mir das Ziel gesetzt, innerhalb eines halben Jahres den Halbmarathon in der Wachau zu laufen. Das Vorhaben erhielt auch gleich einen Namen – Marillenwind.“

Vom Blog zum Buch

„Laufen ist für mich eine ganz natürliche Bewegung, die seit Ewigkeiten in uns steckt. Schon als Kinder lieben wir es, zu laufen. Diese Liebe habe ich in mir wieder entdeckt“, erzählt Herget, der seit 1997 Führungskräfte internationaler Unternehmen coacht. Seit er fürs Laufen brennt, lässt er seine Sporterfahrungen in Beratungen einfließen. „Oft schafft diese Bewegung einen anderen Blickwinkel, aus dem sich neue Möglichkeiten zeigen, die bisher verborgen waren“, ist der Coach überzeugt. „Laufen kann dabei einen sehr wertvollen Beitrag leisten.“ Am intensivsten nimmt er das wahr, wenn sich in ihm das Gefühl, es geschafft zu haben, ausbreitet. Laufen – aber auch Gehen – sind für Herget fixe Bestandteile seines Lebens geworden. Seine Laufsporterlebnisse dokumentiert er in einem Web-Blog, aber auch in seinem bald erscheinenden Buch über das Projekt Marillenwind. „Das Schreiben motiviert mich, selbst weiter an meinen Zielen zu arbeiten.“

Hier gibt es die gesamte Reportage aus dem Laufsport Marathon Magazin mit vielen inspirierenden Persönlichkeiten unter anderem Bloggerin und Bewegungskollegin Nicole von Nicole läuft.

Frisch motivert habe ich mich heute, trotz meines Muskelkaters vom M.A.N.D.U. Workout, überwunden und eine 5 km Runde gedreht. Bleiben nur noch 591 km, die ich heuer im Rahmen von Mega Marillenwind 2012 zurücklegen werde.

 

Und schon ist es vorbei, das erste Halbjahr. Kennt ihr sie noch, eure Jahresvorsätze für 2012? Nein? Habt ihr sie nicht geplant und in einem Blogartikel verkündet? Ich schon, ich…..  Und jetzt steh ich da, zur Halbzeit und bin um fast 100 km hinter meinem Plan zurück.

Zum Glück gibt es wie bei jedem Projekt, das im Verzug ist, auch bei mir sehr viele, gute, schöne und wunderbare Antworten auf die Frage – Warum? Statt der Beantwortung widme ich mich jedoch lieber den Dingen, die mich hier und jetzt  weiter bringen.

Sehen wir das Positive daran. Welches Projekt läuft schon genau nach Plan? Bis zum heutigen Tag habe ich immerhin 404 km von den 1.000 km geschafft. Ich fühle mich viel wohler und gesünder als früher und habe den Spaß an der Bewegung wieder gefunden. Beim Blick nach vorne brauche ich mich zum Glück nicht warm anzuziehen, Temperatur Rekorde hagelt es in Wien. Es gibt einiges zu tun und ich werde  es wirklich schaffen.

Dieses Video hat mich sehr inspiriert. Es erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der mit folgender Bitte zu seinem Guru kommt: „Mach mich erfolgreich!“

Eine der Lektionen daraus: „Wenn du wirklich erfolgreich sein willst, so sehr wie du dir wünscht zu atmen, dann wirst du erfolgreich sein.“

httpv://www.youtube.com/watch?v=lsSC2vx7zFQ

Update: heute habe ich den Ursprung dieser Geschichte gefunden. Sie stammt aus „Ente oder Adler“ von Ardeschyr Hagmaier.

Viele Menschen, Unternehmen und Organisationen haben den Mehrwert der Online Kommunikation erkannt und setzen die sich bietenden neuen Möglichkeiten ein.

Reduktion unserer Rauchzeichen (wie etwa Flugzeiten) entlasten die Umwelt

Neulich durfte ich wieder einen Einblick in die aktuellen Formen der Online Kommunikation, im Beratungs-, Coaching- und Trainingsumfeld geben. Nach meinem letzten Interview und den Vorträgen zum Thema ist die Nachfrage weiter gestiegen. Neben einigen Beratungsaufträgen für Unternehmen leitete ich vor kurzem einen Workshop für eine Gruppe angehender und bereits diplomierter Coaches, TrainerInnen, Lebens- und SozialberaterInnen der ASO Akademie für Systemisches Coaching und Organisationsberatung und der WiLAk Wiener Lebensberater Akademie die sich über die die neuesten Trends, Möglichkeiten, Chancen und Risiken im Bereich der Online Kommunikation informieren und austauschen wollten.

Geschäftsführerin und Ausbildungsleiterin Mag. Renate Strommer: „Online Coaching professionell anbieten zu können erfordert eine bewusste Auseinandersetzung über Wirkung, Grenzen und Risiken auf vielen Ebenen. Der Workshop von Martin Herget hat einen wirkungsvollen Beitrag geleistet, Denkanstoß für Coaches zu sein und die technischen Möglichkeiten mit methodischem Ansatz und persönlichen Einstellungen zu hinterfragen.“

Besonders gefragt waren neben den technischen Voraussetzungen, die bereits erfolgreich im Einsatz befindlichen Beratungsmethoden und das gemeinsame Arbeiten in einem Workspace einer sogenannten Cloud. Im Rahmen einer SWOT Analyse haben die TeilnehmerInnen zu Beginn des Workshops mögliche Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren zum Thema Online Coaching und Online Beratung gesammelt. Offenen Fragen wurden im Anschluss beantwortet und im Rahmen eines Dialoges weiter entwickelt.

Gerne gebe ich sowohl die Präsentation als auch das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit an dieser Stelle weiter.

Wie es mit meinem sportlichen Projekt Mega Marillenwind 2012 bisher weiter gegangen ist, immerhin ist ja bald die Hälfte des Jahres um, gibt’s natürlich in Kürze ebenfalls hier am Blog zu lesen.

So und nun zu Präsentation in bewährtem PREZI Format. (Einfach auf den Play Button drücken in der Mitte des unteren Bereiches)

1.000.000 Meter in einem Jahr zu gehen bedarf exakter Planung. So teilte ich die gesamte Distanz hoch motiviert und sehr erfolgreich in 4 gleich große Stücke. Und siehe da, es bleiben pro Quartal nur mehr 250.000 Meter bzw. 250 Kilometer zu gehen übrig, um das Projekt Mega Marillenwind 2012 erfolgreich abzuschließen. Sonst nichts, so einfach ist der Plan. Soweit die Theorie und nun zu Praxis.

Leider musste ich nach mittlerweile 3 Monaten feststellen, dass 3-4 Tage Trainingspause, eine ziemlich lange Strecke am darauf folgenden Trainingstag erfordern um im Plan zu bleiben. Somit ist die Übung der Kontinuität und der Konsequenz eine richtige Herausforderung.

Jede Trainingseinheit wird via GPS und der Software Runtastic exakt und live auf meinem Smartphone aufgezeichnet. Ihr habt die Möglichkeit, mich über das Runtastic Portal als kleinen runden Punkt über die Karte ziehen zu sehen und mich dabei mit unterschiedlichsten Motivationssounds live anzufeuern. Die Sounds werden sofort direkt auf meinem Handy wiedergegeben und ich sehe wer mich angefeuert hat und ich weiß dann natürlich auch wer mich nicht anfeuert 😀 . Ein „gefällt mir“ auf Facebook während des Trainings löst ebenfalls einen Motivationssound am Handy aus. Da geht es sich dann natürlich fast von selbst. Vielen Dank für eure bisher sehr zahlreichen Motivationssounds 😉

So jetzt wird es spannend, ihr wollt sicher wissen wie weit ich gerade bin. Also bisher sind es in den ersten drei Monaten insgesamt 241,04 km, die ich zurückgelegt habe. Somit bin ich nur 9 km hinter meinem Plan. Die Entfernung entspricht ca. der Strecke von Wien nach Gmunden am Traunsee. Insgesamt waren es bisher 34 Trainingseinheiten seit Jahresbeginn, ich war 42 Stunden 36 Minuten unterwegs und habe dabei knapp über 20.000 kcal verbrannt. Die längste Distanz die ich in einem Stück gegangen bin waren 18,1 km und die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit bei einer Trainingseinheit war 6,36 km/h.

Seit Anfang März ist mir zum Glück eine sehr hilfreiche Idee in den Sinn gekommen. Und zwar biete ich im Rahmen von walk and talk with Martin die Möglichkeit, mich bei meinem Vorhaben zu begleiten. Vielen Dank für die zahlreichen Anmeldungen, bisher wurden bereits 4 Walk and talk Termine durchgeführt und 11 weitere sind bereits geplant. Zumeist gehen wir ca. 1 Stunde bei mäßigem Tempo.

In ein paar Tagen ist jedoch ein „very long walk and talk“ mit Frido angesetzt. Wir haben vor, sehr zügig bis zum südlichen Ende der Donauinsel und zurück zu gehen. Das sind etwa 24 km. Es wird hart, aber ich mach mir keine Sorgen, denn Frido ist zum Glück nicht nur mein Sherpa (davon weiß er noch nichts), sondern auch ausgebildeter Sanitäter 😉

Gerne nehme ich weitere Anmeldungen zu walk and talk with Martin entgegen. Wir gehen uns….

Mega Marillenwind: 28.3.2012 Done: 241 km ToDo: 759 km

Wie bereits geschrieben verbringe ich heuer einen Teil meiner Zeit in der Natur. Statt im Stau in Richtung Fitness Center zu warten, gehe ich einfach hinaus und inhaliere firsche Luft. Österreich bietet hier jede Menge hervorragender und abwechslungsreicher Möglichkeiten. Nach mittlerweile 164 zurückgelegten Kilometern hat sich mein Körper (zumeist) an die Bewegung gewöhnt und ich könnte sogar schon sprechen, beim Gehen. Warum nur könnte? Weil ich es bis jetzt kaum getan habe. Das wird sich allerdings ab sofort ändern.

Sunset Walk im Waldviertel

Bei Walk and talk with Martin werde ich einen Teil meines Trainings, in etwa eine Stunde pro Woche, gemeinsam mit einer Person gehen.

Und wer ist die Person die mit Martin walked and talked? Das bist du, wenn du willst. Begleite mich ein Stück bei meinem 1.000.000 Meter Projekt Mega Marillenwind.

Worüber reden? Wonach uns gerade ist.

Wie viel reden? So viel wir möchten. Vielleicht schweigen wir auch einfach, während wir gehen.

Wo findet es statt? Zumeist in Wien, manchmal auch außerhalb.

Was kostet das? Eine Stunde gemeinsame Zeit.

Warum gibt es Walk and talk with Martin? Zu Fuß 1.000.000 Meter in einem Jahr zurückzulegen benötigt ein paar Stunden. Einen Teil meiner Zeit lausche ich dabei der Natur, einen Teil davon höre ich Podcasts oder Hörbücher und den dritten Teil werde ich ab sofort im Rahmen von Walk and talk with Martin verbringen und darauf freue ich mich ganz besonders. Also, wer Lust hat schreibt mir einfach, denn wer früher schreibt kommt früher dran, es gibt ja nur einen Platz pro Woche.

Wie melde ich mich an? Kontaktiere mich einfach und wir machen uns dann einen Termin aus.